Das Brucker LKH als steiermarkweiter Vorreiter

Mit dem vollautomatisierten Eingangs-Checkpoint ist das LKH Hochsteiermark in Bruck steiermarkweiter Vorreiter.
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  • Foto: KAGES/Gassner
  • hochgeladen von Angelika Kern

Als erstes LKH verfügt das Krankenhaus in Bruck über einen vollautomatisierten Eingangs-Checkpoint.

Weil uns das Thema Corona wohl noch längere Zeit beschäftigen wird, hat man sich am LKH Hochsteiermark Standort Bruck jetzt um eine spezielle Lösung bemüht: Seit kurzem befindet sich dort der erste vollautomatisierte Eingangs-Checkpoint der Kages (Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft). Alle, die das Krankenhaus betreten wollen, müssen diesen Bereich durchlaufen, denn: "Es ist die einzige Möglichkeit, das Haus zu betreten", so Kages-Pressesprecher Reinhard Marczik.

Kontrollen jetzt automatisch

Schon bisher wurde am Eingang durch einen Mitarbeiter eine bestimmte Checkliste abgearbeitet (Fieber messen, Fragen nach Krankheitssymptomen, Aufforderung zur Händedesinfektion und Kontrolle des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes). "Jetzt aber funktioniert das ganze vollautomatisiert: eine Kamera kann erkennen, ob jemand die nötige FFP2-Maske trägt, das Fiebermessen übernimmt ein so genannter IRM-Guard und eine Computerstimme fordert einen zur Händedesfektion auf", so Marczik.
Ist die vorgefertigte Checkliste abgearbeitet und alles in Ordnung, öffnet sich die Tür, der Besucher kann eintreten. "Es ist aber nach wie vor ein Mitarbeiter vor Ort, der die Abläufe kontrolliert. Im Unterschied zu vorher sitzt dieser allerdings gut geschützt hinter eine Glaswand und hat bei seiner Arbeit technische Unterstützung", erklärt Marczik. "Zudem sollen Stresssituationen durch uneinsichtige Besucher so von Anfang an verhindert werden."
Die Anzahl der Personen im Wartebereich ist begrenzt und kann auf diese Weise kontrolliert werden; ist die maximale Anzahl erreicht, wird der Eintritt nich gewährt.

Steirisches Pilotprojekt

Steiermarkweit ist das LKH in Bruck das erste, das über diesen vollautomatisierten Checkpoint verfügt. Warum eigentlich? "Das hat die Krankenhausleitung in Bruck von sich aus initiiert, sozusagen als best practice-Beispiel. Ob wir das an allen anderen Standorten ebenfalls einrichten, wird sich zeigen. Wir schauen uns jetzt einmal an, wie das in Bruck funktioniert und entscheiden dann", so Marczik. Die Kosten des steiermarkweiten Pilotprojektes belaufen sich auf rund 170.000 Euro.

Wer hat Zutritt?

Notfälle werden im Krankenhaus natürlich jederzeit behandelt, wie Marczik versichert. Betreten darf das Krankenhaus auch von Personen werden, die einen Termin zur Untersuchung haben oder zur stationären Aufnahme kommen. Des weiteren dürfen Begleitpersonen eintreten, sofern es "behandlungsnotwendig" ist, mit Kindern oder Demenzkranken. Besucher dürfen in den bekannten Einschränkungen (pro Patient ein Besucher pro Tag für 15 Minuten) das Haus betreten, Väter dürfen im Rahmen einer Geburt dabei sein und bei Verabschiedungen im Sterbenden gibt es ebenfalls Ausnahmen.


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