Das "Kirchturmdenken" hat ein Ende

Die Arge Stadt-Land-Berg wurde erweitert: Vertreter aus Bruck, Turnau, St. Marein und St. Lorenzen bei der Unterzeichnung.
  • Die Arge Stadt-Land-Berg wurde erweitert: Vertreter aus Bruck, Turnau, St. Marein und St. Lorenzen bei der Unterzeichnung.
  • hochgeladen von Angelika Kern

Seit etwas mehr als zwei Jahren ziehen die Bezirkshauptstadt Bruck und die Marktgemeinde Turnau touristisch an einem Strang. Die beliebte Familienschikarte für die Schwabenbergarena und der gemeinsame Auftritt bei der Wiener Ferienmesse sind Produkte dieser "österreichweit einzigartigen Kooperation", wie der Turnauer Bürgermeister Stefan Hofer im Rahmen einer Pressekonferenz anmerkt. Nun wurde diese erfolgreiche Arbeitsgemeinschaft um zwei Gemeinden erweitert: St. Lorenzen, mit seinem breiten Angebot im Bereich der Steirischen Romantik sowie dem Bründlweg, und St. Marein, mit dem bekannten Wallfahrtsort Frauenberg, wurden feierlich in diesen Arbeitskreis aufgenommen. "Wir wollen nun gemeinsam stärker auftreten und uns als lebenswertes Herz der Region etablieren. Wir wollen locker zusammenarbeiten und unsere gegenseitigen Vorzüge nutzen. Das 'Kirchturmdenken' soll damit ein Ende haben", erklärt der Brucker Bürgermeister Hans Straßegger.

Schwerpunkt Wandern

Die Zusammenarbeit soll schwerpunktmäßig auf den Themenbereichen Wandern, Kulinarik und Kultur basieren, gemeinsam geschnürte, gemeindeübergreifende Packages sollen die Werbung erleichtern. "Wir hatten ja schon in der bisherigen Zusammenarbeit das Thema Wandern als touristisches Leitprodukt, nämlich in Form des Weitwanderweges von Bruck über Frauenberg und den Pogusch bis auf den Hochschwab", erklärt Andreas Steininger vom Brucker Stadtmarketing. "Eine Erweiterung um die beiden Gemeinden, die ja ohnehin schon auf dieser Wegstrecke liegen, hat sich daher angeboten".
Thema dieser Kooperation sollen aber auch Pilger und Wallfahrer sein; so kann man mit der Kirche Maria Rehkogel als Wallfahrerzentrum auf dem Frauenberg sowie der Kirche St. Leonhard in Seewiesen auf zwei einzigartige Juwele zurückgreifen. Die Steirische Romantik, Sommerfrische und Winterspaß sowie eine gemeinsame Imagewerbung in Form eines gemeinsamen Online-Auftrittes sind ebenfalls Inhalt des geplanten Arbeitsprogrammes.

Industrie und Tourismus

Hauptzielgruppe ist der so genannte Industrietourismus, wie der Brucker Tourismuschef Alfred Grabner erklärt: "Wenn wir dieser Gruppe ein interessantes und spannendes Programm bieten und die Vorzüge unserer Region in kurzer Zeit vermitteln können, kommt diese später als Bucher mit der Familie wieder. Und das sollte unser Ziel sein."
Als ersten gemeinsamen Auftritt der vergrößerten Arbeitsgemeinschaft hat man sich den Steiermark-Frühling in Wien Anfang April vorgenommen. Bis dahin soll auch ein gemeinsamer Folder fertiggestellt sein und präsentiert werden.

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