WOCHE Tourentipp
Die Bergwelt südlich der Hochsteiermark

Am Gipfelplateau der Roten Wand ein idealer Platz zum Rasten und Schauen. Immerhin reicht der Blick bis nach Ungarn und Slowenien.
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  • Am Gipfelplateau der Roten Wand ein idealer Platz zum Rasten und Schauen. Immerhin reicht der Blick bis nach Ungarn und Slowenien.
  • Foto: Steininger
  • hochgeladen von Markus Hackl

Andreas Steininger war diesmal im Hochlantsch-Gebiet unterwegs: Nur wenige Kilometer südlich von Bruck an der Mur befindet sich ein herrliches Wander- und Klettergebiet.

Denn hoch über der kleinen Ortschaft Mixnitz verlocken nicht nur die beliebte Bärenschützklamm, die Drachenhöhle, das Rennfeld oder der Hochlantsch alle Naturfreundinnen- und Freunde zum Wandern. Auch Kletterer finden mit dem Röthelstein, dem Ratengrat oder der Roten Wand ein reiches Betätigungsfeld vor.


Eigentlich auch ein Kletterberg

Und gerade diese Rote Wand ist eigentlich ein sehr bekanntes Kletterziel. Doch wir wollen heute nicht über steile Felswände, sondern über gemütliche Wanderwege direkt vom Murtal aus diesen Panoramagipfel ersteigen.
Dazu begeben wir uns zunächst von Mixnitz auf einer schmalen Straße noch rund 1 Kilometer murabwärts (NICHT zur Bärenschützklamm links abzweigen!) zum Parkplatz beim Heubergstüberl, , Tennisplatz, Parkordnung beachten.
Dort folgen wir der Straße noch etwa 100 Meter, eher wir bei einer Übersichtstafel links aufwärts auf einen breiten Waldweg abzweigen.


Alpiner Touch vor den Toren der Landeshauptstadt

Nun immer diesem Steig gemütlich aufwärts folgen (die Abzweigung zur Drachenhöhle bleibt unberücksichtigt). Bei einer Wegkreuzung halten wir uns an die Beschilderung "Über die Rote Wand zur Tyrnauer Alm". Nach rund 2 Gehstunden öffnet sich vor uns eine kleine Alm (Bucheben) und in einem weiten Rechtsbogen führt der felsiger werdende, fast ein wenig alpin anmutende Steig in rund 1 Stunde zum aussichtsreichen Gipfel der Roten Wand. Nun könnten wir am Aufstiegsweg gleich wieder retour wandern (kurze Variante). Besser ist es aber, in 30 Minuten weiter zur gastfreundlichen Tyrnauer Alm abwärts zu spazieren. Denn von dieser führt uns ein Steig unterhalb der Roten Wand wieder zu unserem Aufstiegsweg und somit zu unserem Ausgangspunkt bei Mixnitz zurück.

Tourinfo kompakt

Das sogenannte "Grazer Bergland" ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Bewohnerinnen und Bewohner der steirischen Landeshauptstadt. Diese fast schon ein wenig mediterran anmutende Gebirgslandschaft bildet auch einen reizvollen landschaftlichen Kontrast zur nördlich davon befindlichen, alpinen Hochsteiermark.


Naturpark, Bergbau, Klammen und Höhlen

Es beheimatet unter anderem den Naturpark Almenland, das Magnesitwerk Breitenau und historische Zink, Blei und Silberabbaugebiete. Mit der Lurgrotte, der Grasslhöhle, dem Katerloch, der Drachenhöhle sowie der Raab- Weiz- und Bärenschützklamm könnte man auch von einem Grazer Klamm- und Höhlenland sprechen.

Autor:

Markus Hackl aus Bruck an der Mur

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