Eine Groß-Investition für das Mariazellerland

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Kaml & Huber bauen um acht Millionen Euro ein neues Kompetenzzentrum für Holzverarbeitung.

"Es zeigt von großem Mut, in Zeiten wie diesen eine solch große Investition in die Zukunft zu tätigen". Mit diesen Worten eröffnete Landesrat Hans Seitinger jene Pressekonferenz in Mariazell, in der Peter Kaml und Rudolf Huber, Eigentümer der Firma Kaml & Huber, ihre Pläne für den Bau eines der modernsten Holz-Verarbeitungszentren Mitteleuropas präsentierten. Rund acht Millionen Euro nehmen die beiden für den Bau des neuen obersteirischen Kompetenzzentrums für nachhaltige Holzverarbeitung in die Hand. Umgesetzt wird der Bau von der Mariazeller Baugruppe Zefferer.

Große Käseglocke

Laut Plan wird in den nächsten Wochen bei normal weiterlaufender Produktion über die bereits bestehende Halle eine zweite, rund 15 Meter hohe und rund 2.500m² große Halle – quasi wie eine Käseglocke – darüber gesetzt. Danach wird die alte Halle Stück für Stück abgebaut. Bis August 2021 sollen die neuen Maschinen angeliefert und montiert sein, nach einer dreimonatigen Probephase rechnet man mit einem Vollbetrieb ab Weihnachten 2021. "Mit dieser Investition in den bestehenden Standort wollen wir uns als obersteirisches Kompetenzzentrum für nachhaltige Verarbeitung von Lärchenholz positionieren. Insgesamt können wir unser Verarbeitungsvolumen verdoppeln und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern. Unsere 30 Arbeitsplätze können dadurch weiter abgesichert werden", erklären die beiden Eigentümer. Läuft alles wie erwartet kommen später sogar neue Arbeitsplätze hinzu.

Regionale Wertschöpfung

Gebaut wird mit steirischen, großteils sogar regionalen Firmen, der Rohstoff für die Produktion im Umkreis von rund 200 Kilometern eingekauft. "Was kann einem als neuen Bürgermeister besseres passieren, als ein solches Projekt", zeigte sich Bürgermeister Walter Schweighofer beeindruckt.

Die Firma Kaml & Huber wurde 1979 in Mariazell gegründet. Das Unternehmen wird derzeit in zweiter Generation von Peter Kaml und Rudolf Huber geführt und beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter. Produziert werden Lärchenholzprodukte vorwiegend für die Fensterindustrie und für Tischlereien (Kanthölzer, Außenverkleidungen, etc.). 50 Prozent der Produktion bleiben in Österreich (Hobelwerke, Plattenindustrie, Zimmereien, Tischlereien), 50 Prozent werden exportiert in Länder wie Italien, Schweiz, Frankreich, Albanien, Ungarn oder Malta.

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