Sonderthema: ARG19 – Arbeit regional gestalten
In zwölf Minuten zum neuen Job

Arbeit regional gestalten: Bis zu sechs Bewerbungsgespräche an einem Nachmittag sind möglich.
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Das kann "Arbeiten regional gestalten" am 28. Juni in Kapfenberg: In zwölf Minuten zum neuen Job.

Der Arbeitsmarkt ändert sich rasant. In den nächsten 20 Jahren werden laut einer Studie von Osborne bis zu 50 Prozent der aktuellen Jobs aufgrund von Automatisierung und neuer Technologie nicht mehr existieren. Auf Österreich umgelegt sollen 12 Prozent der Jobs komplett wegfallen, 30 Prozent werden sich vollständig verändern. "Für uns war klar: da kriegen nicht nur Unternehmen, sondern auch Mitarbeiter die Krise. Abwarten und Tee trinken, wäre hier sehr kontraproduktiv“, erklärt Doria Pfob, die Initiatorin von "Arbeit regional gestalten" (ARG 19). "Wir holen alle ins Boot und beginnen Arbeit in steirischen Regionen neu zu gestalten. Also Gemeinden, Unternehmen in allen Branchen und Größen, Bevölkerung, sprich Jobhungrige, Querdenker, Eltern und deren Eltern, Geschwister, Nachbarn, Schüler, Ideenbringer und öffentliche Institutionen", so Pfob weiter.
Und so wird "Arbeit regional gestalten" ins Praktische umgesetzt: Ab 3. Juni können sich Jobsuchende und Interessierte für die Veranstaltung "ARG 19" auf arbeitregionalgestalten.at am 28. Juni in der HTL Kapfenberg anmelden. Unternehmen können sich auch noch bis 3. Juni auf projekte@doria.at einen Platz sichern. Arbeitssuchende, Schüler, Quereinsteiger, Kreative, Mitarbeiter und Kunden. All jene, die an der Gestaltung neuer Jobs mitwirken wollen, sind hier willkommen. Drei unterschiedliche Teilnahmemöglichkeiten stehen zur Verfügung: Man kann sich aktiv bewerben, eine Idee einbringen oder jemanden als neuen Mitarbeiter empfehlen. Auf Jobsuchende wartet im besten Fall ein neuer Job und Ideenlieferanten, also alle Masterminds, dürfen sich aktiv einbringen und haben die Chance auf einen Gewinn.

Kontakte knüpfen

Durch diese drei Teilnahmemöglichkeiten bleibt der Grund der Teilnahme im Großen und Ganzen verborgen. Nur die Gesprächspartner wissen, warum ein potenzieller Bewerber da ist.  Bis zu sechs Gespräche an einem Nachmittag sind möglich. Dadurch sollen sich Bewerber und Unternehmer nicht nur Zeit sparen, sondern man lernt zahlreiche Unternehmen bzw. zukünftige Mitarbeiter an einem Tag kennen.

Der Ablauf

In zwölf Minuten regionale Arbeitsplätze gestalten: Die ersten zwei Minuten gehören dem Bewerber, Ideengeber und Empfehler. Acht Minuten stehen danach dem Interviewer (Personaler oder Arbeitgeber) für klärende Fragen zur Verfügung. Nach exakt zehn Minuten trifft der Interviewer eine Entscheidung. Wenn der Bewerber/Ideengeber/Empfehler im Gespräch überzeugt hat, erhält er eine Einladungskarte zu einem vertiefenden Gespräch ins Unternehmen. Sollte die Bewerbung nicht aussagekräftig genug gewesen sein, bekommt der Bewerber ein kurzes Feedback, das für seine Zukunft hilfreich ist. Nach zwölf Minuten ist das Gespräch zu Ende.

Mehrwert für Firmen

Durch die Teilnahme der Unternehmen an dieser Veranstaltung gehen sie vielen Wünschen von Menschen nach und steigern so die Attraktivität als Arbeitgeber in einer Region. Denn hier wird dem Wunsch der Generation Y bis Alpha mitwirken zu dürfen nachgekommen.  Aufgrund des Veranstaltungsrahmens finden Unternehmen neue Mitarbeiter. Auf Personaler oder Arbeitgeber warten bis zu 20 Zukunftsdates an einem Nachmittag.

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