Mit Unterschriften in den Kampf für die BKK

Die Anzahl der Teilnehmer unterstreicht die Bedeutung des Themas für die SPÖ Obersteiermark: Peter Bacun (BKK Kapfenberg), Fritz Kratzer, Birgit Sandler, Jörg Leichtfried, Max Lercher, Kurt Wallner, Mario Abl und Peter Koch
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  • Die Anzahl der Teilnehmer unterstreicht die Bedeutung des Themas für die SPÖ Obersteiermark: Peter Bacun (BKK Kapfenberg), Fritz Kratzer, Birgit Sandler, Jörg Leichtfried, Max Lercher, Kurt Wallner, Mario Abl und Peter Koch
  • Foto: SPÖ/Gallhofer
  • hochgeladen von Angelika Kern

Die SPÖ Obersteiermark kämpft mittels Unterschriftenlisten für den Erhalt der Betriebskrankenkassen.

Es war ein seltener Anblick, der sich bei der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag im Hotel Böhlerstern bot: Die Bürgermeister Peter Koch (Bruck), Fritz Kratzer (Kapfenberg), Kurt Wallner (Leoben) und Trofaiach (Mario Abl) hatten sich gemeinsam mit SPÖ-Klubomann-Stv. Jörg Leichtfried, NR-Abg. Birgit Sandler und Max Lercher, dem obersteirischen Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl, versammelt, um für den Erhalt der Betriebskrankenkassen (BKK) mobil zu machen. "Der türkis-blaue Beschluss, die Betriebskrankenkassen zu zerschlagen ist etwas Unbegreifliches, etwas Tragisches", bringt es Leichtfried gleich zu Beginn auf den Punkt.
Die Bundesregierung hat vor wenigen Monaten die Krankenkassenreform beschlossen, in der die Anzahl der bestehenden Kassen durch Zusammenlegungen reduziert werden sollen. Etwa 30.000 Menschen der Region Bruck-Mürzzuschlag und Leoben sind in den Betriebskrankenkassen Leoben-Donawitz, Zeltweg und Kapfenberg versichert. "Sie haben hier jahrelang ihre Beiträge geleistet und sich so eine gute medizinische Versorgung gesichert. Die Betriebskrankenkassen sind finanziell unabhängig, funktionieren ausgezeichnet und es gibt mehr medizinische Leistungen als bei anderen Kassen. Dass sich der Staat das jetzt einverleiben möchte, ist für uns unbegreiflich", führt Lercher weiter aus.
Es geht um viel Geld, nämlich um rund 60 bis 70 Millionen Euro, die sich die BKK an Rücklagen aufgebaut hat. Dass sich diese Summe für die Versicherten nun praktisch in Luft auflöst, will man mit vereinten Kräften verhindern. "Wir werden Unterschriftenlisten auf den Gemeindeämtern und vielen anderen Einrichtungen auflegen. Wir haben bis 31. Dezember Zeit, eine andere Lösung herbeizuführen", zeigt sich Leichtfried kämpferisch. "Und ich appelliere ausdrücklich an alle obersteirischen Abgeordneten, im Sinne der Obersteiermark die parteipolitischen Interessen in den Hintergrund zu stellen und für den Erhalt der Betriebskrankenkassen zu kämpfen."

Die Anzahl der Teilnehmer unterstreicht die Bedeutung des Themas für die SPÖ Obersteiermark: Peter Bacun (BKK Kapfenberg), Fritz Kratzer, Birgit Sandler, Jörg Leichtfried, Max Lercher, Kurt Wallner, Mario Abl und Peter Koch
Geeint im Kampf: Peter Koch, Max Lercher, Jörg Leichtfried, Birgit Sandler, Peter Bacun (BKK Kapfenberg), Kurt Wallner, Fritz Kratzer, Mario Abl.

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