Sanierung Tunnelkette Bruck abgeschlossen

Bau-Geschäftsführer Gernot Brandtner (rechts) überzeugte sich mit Gruppenleiter Werner Strommer selbst vom Ergebnis der Sanierungsarbeiten und stattete auch der Heiligen Barbara im Tunnel Bruck einen Besuch ab  (zweites Bild).
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  • Bau-Geschäftsführer Gernot Brandtner (rechts) überzeugte sich mit Gruppenleiter Werner Strommer selbst vom Ergebnis der Sanierungsarbeiten und stattete auch der Heiligen Barbara im Tunnel Bruck einen Besuch ab (zweites Bild).
  • Foto: Asfinag
  • hochgeladen von Markus Hackl

Seit 2007 saniert und modernisiert die ASFINAG die Tunnelkette Bruck (bestehend aus Tanzenberg, Oberaich, Massenberg, Bruck, St. Ruprecht und Niklasdorf) sowie die Brücken und Freilandbereiche in diesem Bereich. Mit Freitagabend ist das Großprojekt auf der S 6 Semmering Schnellstraße abgeschlossen, alle Tunnel (in Summe 6,3 Kilometer Tunnel pro Richtungsfahrbahn) sind wieder zweispurig frei befahrbar – und alle Tunnel sind auf dem sicherheitstechnisch letzten Stand.
Erneuert wurden in den Tunnel zum Beispiel Lüftungen, Beleuchtung, Notrufnischen, Innenschalen, die komplette Fahrbahn sowie die gesamte Betriebs- und Sicherheitsausstattung. „Dazu gehören zum Beispiel Brandmeldeanlage, Bordsteinreflektoren, die Funkanlage oder auch die Videoüberwachung“, sagt ASFINAG-Baugeschäftsführer Gernot Brandtner.

Neu errichtet wurden etwa Gewässerschutzanlagen, Fluchtwege, ein Lkw-Höhenkontrollsystem bereits bei den Anschlussstellen, um Tunnelsperren zu vermeiden, wenn zu hohe Lkw einfahren und auch Lärmschutz entlang der Strecke. Brandtner: „Die gesamte Tunnelkette Bruck entspricht jetzt unseren hohen Anforderungen hinsichtlich Tunnelsicherheit.“

Im Gesamtprojekt inkludiert war natürlich auch die Sanierung zahlreicher Brücken – allein 18 Bauwerke beim Teilprojekt Tunnel Bruck und St. Ruprecht – sowie der Hangabtrag beim Niklasdorftunnel. Dieser hatte jahrzehntelang auf die Tunnelröhren gedrückt und diese beschädigt. Eine Stabilisierung des Kriechhanges war nicht mehr möglich, daher entschied sich die ASFINAG 2014 dazu, den Hang teilweise abzutragen. Fast eine Million Kubikmeter wurden „abgelöffelt“ und in Terrassenform ein neuer Mischwald angelegt.
Die ASFINAG investierte in dieses für die Obersteiermark wichtige Projekt 220 Millionen Euro.

Bau-Geschäftsführer Gernot Brandtner (rechts) überzeugte sich mit Gruppenleiter Werner Strommer selbst vom Ergebnis der Sanierungsarbeiten und stattete auch der Heiligen Barbara im Tunnel Bruck einen Besuch ab  (zweites Bild).

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