Unternehmer des Monats: Gutes Arbeitsklima ist hier Hauptsache

Hahn im Korb oder alle gegen den Chef: Gerald Dunst mit Team.
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  • Hahn im Korb oder alle gegen den Chef: Gerald Dunst mit Team.
  • Foto: Katarina Pashkovskaya
  • hochgeladen von Markus Hackl

WOCHE und Wirtschaftskammer Regionalstelle Bruck-Mürzzuschlag küren den Unternehmer des Monats Februar: Gerald Dunst, Inhaber und Gründer des Frisiersalons "Hauptsache" in Kapfenberg.

Gerald Dunst, wie und warum wurden Sie zum Unternehmer?
Gerald Dunst: Ich bin seit 25 Jahren Friseur und war zuletzt 15 Jahre Geschäftsführer einer Friseurfiliale an diesem Standort in der Wiener Straße in Kapfenberg. Im Vorjahr bekam ich die Möglichkeit, den Salon als eigenständiger Unternehmer zu übernehmen. Ich habe nicht lange gezögert und am 1. Mai haben wir eröffnet – mit einer Mitarbeiterin und drei Lehrlingen.

Was hat sich seitdem verändert?
Ich habe das Team erweitert. Jetzt halten wir bei 2 Mitarbeiterinnen, drei Lehrlingen und der Chef arbeitet selbstverständlich mit.

Das Geheimnis Ihres Erfolges?

Die Besonderheiten an meinem Geschäft sind gelebte Kundenfreundlichkeit und ein einzigartiges Arbeitsklima. Die Mitarbeiterinnen können sich ihre Arbeitszeit im Großen und Ganzen selbst einteilen, auch ihre Stärken und Vorlieben werden gefördert.

Sie wurden ja schon mehrmals "auffällig" wegen Ihres positiven Zugangs zum Thema Integration am Arbeitsplatz. Wie das?
Ich scher' mich nicht um Herkunft und Migrationshintergrund. Für mich steht der Mensch, dessen Charakter und seine Fähigkeiten im Vordergrund. Wenn sich ein Lehrmädchen bei mir bewirbt und diese drei Dinge passen, dann lasse ich sie nicht mehr aus.

Sie gehen auch neue Wege in der Vermarktung. Sie spielen gerne mit neuen Ideen?
Ich werde es wahrscheinlich nie schaffen, alle meine Ideen umzusetzen. Was mir schon gelungen ist: ich habe ein Nagelstudio quasi als Untermiete bei mir. Vor Weihnachten hatten wir ein Weinfest mit 120 Kunden und wir bewegen uns nach draußen. Wir waren als Team bei der Hochzeitsausstellung auf der Burg Kapfenberg, wir standen am Stadtball Spalier und wir arbeiten auch als mobiles Friseurteam beispielsweise bei Hochzeiten. Jetzt schwebt mir ein "Style Mobil" vor, ein Wohnwagen umgebaut zum fahrbaren Friseurstudio.

Wie könnte man das Vehikel nutzen?
Warum nicht bei großen Rockfestivals dort mit unserem Mobil auftauchen und die Festivalbesucher dort frisieren?

Sehen Sie sich beruflich schon am Ziel?
Nein, absolut nicht. Außerdem: Wann weiß man eigentlich, wenn man am Ziel ist?

Gerald Dunst und die Damen vom Frisiersalon Hauptsache wurden fotografiert von Katarina Pashkovskaya

Und so wird man "Unternehmer des Monats":
Schicken Sie eine aussagekräftige Unternehmensbeschreibung an martina.romen-kierner@wkstmk.at. Eine Fachjury der Wirtschaftskammer bewertet die Bewerbung. Werden Sie nominiert, dann fertigt die WOCHE-Redaktion ein großes Unternehmensportrait an, welches in den Ausgaben der WOCHE Bruck und Mürztal sowie online erscheint.

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