Breitbandausbau: Volle Kraft voraus für den "Highway 2020"

Breitband in voller Bandbreite: Bis 2022 soll es das hochleistungsfähige und ultraschnelle Internet steiermarkweit geben.
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Längst ist unser Alltag digitalisiert. Ohne Internet geht heute nichts mehr, weder im Job noch in der Freizeit – je schneller umso besser. Gefragt ist das Hochleistungsinternet. Um mit dieser rasanten Entwicklung Schritt halten zu können, ist mitunter ein Parameter ausschlaggebend: der Status des Breitbandausbaus. Besonders im Hinblick der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts hat das Wirtschaftsressort des Landes in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Dadurch haben über 10.000 Unternehmen und über 62.000 Haushalte in der Steiermark die Möglichkeit, Zugang zu superschnellem Hochleistungsinternet zu bekommen.
"Vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Wirtschaft ist Breitbandinternet heute eine der wesentlichsten Voraussetzungen dafür, dass sich Unternehmen weiterentwickeln können. Deshalb brauchen alle steirischen Regionen moderne Internetverbindungen, um bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen", erklärt Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Derzeit sind der Großraum Graz, Liezen und die östliche Obersteiermark (Leoben, Bruck-Mürzzuschlag) die am besten versorgten Regionen. Lücken gibt es hingegen vor allem in der Oststeiermark, im Südwesten sowie in der westlichen Obersteiermark, im Murtal.

Eine Strategie, drei Ziele

Diese Lücken zu schließen, ist Ziel der im Jahr 2014 von Landesregierung und Landtag beschlossenen Breitbandstrategie "Highway 2020". Diese sieht einen Ausbau in drei Stufen vor:
Bis 2018 sollen leistungsfähige und schnelle Breitbandanschlüsse von bis zu 30 Megabit pro Sekunde für alle Haushalte und Unternehmen in den steirischen Gemeinden verfügbar gemacht werden.
Bis 2020 sollen in allen steirischen Gemeinden Glasfaserzugangspunkte verfügbar gemacht werden.
Bis 2022 sollen alle Haushalte und Unternehmen in den steirischen Gemeinden mit hochleistungsfähigen und ultraschnellen Anschlüssen mit Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s versorgt werden. Ambitionierte Vorhaben, für deren Umsetzung "wir aber einen entsprechenden Anteil aus der Breitbandmilliarde des Bundes brauchen", wie Eibinger-Miedl betont. "Hier ziehen alle Wirtschaftslandesräte an einem Strang."
Derzeit werden landesweit Breitbandmasterpläne erstellt, die vom jeweiligen Regionalmanagement koordiniert werden, schließlich soll der Ausbau kein "Fleckerlteppich" werden, sondern flächendeckend sein. Neben dem Bund kommen auch Förderungen von der EU, die von Bund und Land kofinanziert werden müssen. Die Steiermark lukriert so inklusive der Kofinanzierungen 12 Millionen Euro bis 2020.

Breitband in voller Bandbreite: Bis 2022 soll es das hochleistungsfähige und ultraschnelle Internet steiermarkweit geben.
"Unsere Regionen brauchen eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet", so das Vorhaben von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

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