Bruck/Mur
Gemeinderat zeichnete Einsatzkräfte aus

Die Einsatzkräfte wurden geehrt.
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Der Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2021 stand im Mittelpunkt der aktuellen Gemeinderatssitzung der Stadt Bruck. Des Weiteren wurden Vertreter der Brucker Einsatzkräfte für ihren Auslandseinsatz in Nordmazedonien geehrt.
Jacqueline Staber folgt Siegfried Schausberger als Gemeinderätin bei den Grünen. Staber vertritt ihre Fraktion auch im Prüfungsausschuss. Die 33jährige arbeitet als Diplomsozialarbeiterin mit Menschen mit Behinderung, außerdem ist sie ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig.

Für ihren Einsatz bei den verheerenden Waldbränden in Nordmazedonien wurden Vertreter der Brucker Feuerwehren und des Roten Kreuzes mit dem „Brucker Herz“ ausgezeichnet. Bürgermeister Peter Koch dankte stellvertretend Daniel Schmid, Helmut Payrhofer, Andreas Keszei, Gideon Schwarz, Franz Kirl, Michael Sollgruber und Gernot Glettler für ihr außergewöhnliches Engagement im internationalen Einsatz.

Finanzplanung

Finanzreferent Werner Anzenberger präsentierte den Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2021. Die Wirtschaft erholt sich zwar langsam, dennoch hat die Stadt Bruck die Folgen der Corona- Pandemie noch nicht überwunden.  „Es war auch in der Krise erforderlich, wesentliche Investitionen zu tätigen. Es wird unter den gegebenen Voraussetzungen dennoch ein harter Weg, das Budget nachhaltig zu konsolidieren“, so Bürgermeister Peter Koch. Der Nachtragsvoranschlag wurde mehrheitlich angenommen. Bei der mittelfristigen Finanzplanung bis zum Jahr 2025 stimmten ÖVP, FPÖ und KPÖ dagegen.

Alkoholverbot beschlossen

Aufgrund mehrerer Anrainerbeschwerden in der Altstadt beschloss der Gemeinderat mehrheitlich ein Alkoholverbot auf bestimmten öffentlichen Plätzen. Im Bereich der Mittergasse kam es zuletzt immer wieder zu Vandalismus und Lärmbelästigung. Das Alkoholverbot gilt für den Koloman-Wallisch-Platz, die Mittergasse, die Herzog-Ernst-Gasse, die Roseggerstraße und den Minoritenplatz sowie für alle öffentlich zugänglichen Kinderspielplätze im Eigentum der Stadt. Die Einführung einer Ordnungswache, wie sie die FPÖ fordert, wird geprüft.

Klima- und Energie-Modellregion

Bruck gründet mit Kapfenberg, St. Lorenzen im Mürztal und Tragöß-St. Katharein eine Klima- und Energie-Modellregion. Im Umsetzungskonzept wird die Region hinsichtlich ihrer Energieverbrauchssituation und ihrer Potentiale sowie der gesetzten energiepolitischen Ziele und geplanten Maßnahmen beschrieben. Dieses Konzept dient als Fahrplan für die darauf folgenden Umsetzungsphasen.
Einstimmig beschlossen wurde das Kulturprogramm für die Monate Oktober bis Dezember 2021, das Gemeinderätin Kerstin Koch-Pernitsch vorstellte. Das abwechslungsreiche Angebot reicht von klassischen Konzerten über Kindertheater über Poetry Slams bis hin zu Film- und Buchpräsentationen. Die Gesamtsumme für das Programm für die kommenden Monate bis Jahresende beträgt 54.000 Euro.

Gemeindewappen für Fa. Enzinger

Die Firma Möbel und Raum Enzinger erhält anlässlich des 85-jährigen Firmenjubiläums das Recht zur Führung des Brucker Gemeindewappens. Das Familienunternehmen wurde 1936 von Johann Enzinger als Lebensmittelhandel in der Roseggerstraße 5 gegründet. 1988 erfolgte die Übersiedelung in die Schiffgasse 3.

Ärztemangel

Die KPÖ stellte einen Antrag, der Gemeinderat möge sich für den Erhalt der Allgemeinchirurgie am LKH Hochsteiermark Standort Bruck an der Mur aussprechen. Bürgermeister Peter Koch und Gemeinderätin Isabella Lerchbaumer erklärten, dass es laut KAGes zu keiner Schließung, sondern zu einer Spezialisierung im Bereich der Chirurgie komme. Hauptproblem sei aber der Ärztemangel, wo für die KAGes besonderer Handlungsbedarf bestehe. Koch sagte zu, für die Stadt eine Petition an die Landesregierung zu richten mit der Aufforderung, den Standort Bruck an der Mur weiter zu stärken. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Die Einsatzkräfte wurden geehrt.
Jacqueline Staber und BM Peter Koch.

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