Grüne-Sprecher Schönleiter: "Er war halt immer ein echter Grüner"

Lambert Schönleitner (2. v. l.) mit Nachbarskindern und Geschwistern zu Beginn der 70er-Jahre.
  • Lambert Schönleitner (2. v. l.) mit Nachbarskindern und Geschwistern zu Beginn der 70er-Jahre.
  • Foto: Schönleitner
  • hochgeladen von Markus Weilbuchner

Im Rahmen unserer Serie "Steiermark wählt" zur kommenden Landtagswahl am 31. Mai beleuchtet die WOCHE die Heimat der jeweiligen Spitzenkandidaten. In der aktuellen Ausgabe haben wir mit Jugendfreunden des Grünen-Chefs Lambert Schönleitner geplaudert. Peter Diethardt und Franz Maunz erinnern sich an das gemeinsame "Erwachsenwerden" zwischen Haller Mauer und Reichenstein.

Der Schulbank-Nachbar

"Er war ein sehr guter Schüler – vor allem in Deutsch – und hat mir immer geholfen, wenn ich es zugelassen haben", erinnert sich Peter Diethardt, Sitznachbar und bester Freund von Lambert Schönleitner während der Volks- und Hauptschulzeit in Hall bei Admont. "Und was man damals schon gemerkt hat – und was heute wohl noch genau so ist", überlegt er laut vor sich hin, "… ist, dass der Lambert schon damals immer großes Mitgefühl für die schwächeren gehabt hat. Ja, und das hat er auch ganz offen gezeigt." So wisse er noch genau, sagt der heute 45-Jährige, wie ihm sein Langlaufkamerad Lambert bei einem Rennen einfach so seinen Stock überließ, nachdem, kurz nach dem Start, das eigene Sportgerät gebrochen war. "Man hat sich einfach immer auf ihn verlassen können", lobt selbst nach so vielen Jahren der Volksschul-Sitznachbar.

Der "Fan"

"Ich war zwar schon früher bei den Grünen als der Lambert, aber trotzdem war ich sofort ein Fan von ihm, als ich ihn Anfang der 90er-Jahre kennenlernte", gesteht Franz Maunz, politischer Weggefährte Schönleitners während dessen erster Tage als "Grüner". "Und genau das ist es, was mir am Lambert schon damals imponiert hat: Er ist immer zu seiner Überzeugung gestanden – egal, ob das nun für ihn als Geschäftsmann schädigend war oder nicht."
In Zeiten, als "Grün sein", so Maunz, am Land noch behandelt wurde, als hätte man eine ansteckende Krankheit, hätte sich Schönleitner trotzdem nie von seiner Überzeugung abbringen lassen. "Das wird ihm damals sicher Kunden gekostet haben", erklärt Maunz. "Aber der Lambert war halt schon immer ein echter Grüner", setzt er nach.
"Wir haben in den gemeinsamen Jahren so manchen harten Kampf ausgefochten. Und so düster die Lage auch immer sein hat mögen – er hat uns mit seinem Positivismus aus jeder Situation gezogen.


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