Mobile Pflege wird aufgestockt

Das Land Steiermark erhöht die finanziellen Mittel für zusätzliche Betreuungsstunden und auch die Zuschüsse zu den Normsollstunden in der mobilen Pflege. Insgesamt werden heuer 52.000 Betreuungsstunden zusätzlich genehmigt und 1,7 Mio. Euro mehr für die mobile Pflege bereit gestellt. Die Klienten-Beiträge wurden – wie schon seit 2004 – nicht erhöht. Brigitte Schafarik (Volkshilfe) stellvertretend für die Trägerorganisationen: „Für die Volkshilfe, aber auch für die anderen Trägerorganisationen ist das ein wichtiger Schritt. Das heißt, gegen Jahresende einzelne Anfragen für Betreuungen nicht ablehnen müssen. Wir haben durch diesen Ausbau nun so viel Spielraum, dass wir wirklich alle, die eine Betreuung brauchen und bei den Trägern anfragen, versorgen können.“
Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder: „Wir wollen die mobile Pflege daheim langfristig garantieren, indem wir die Leistbarkeit des Systems absichern. Dabei achten wir besonders auf die Bedürfnisse der Menschen und kümmern uns auch um deren Wünsche, von denen an erster Stelle steht: So lange als möglich daheim wohnen und gepflegt werden!“ Edlinger-Ploder betonte, dass die Klientenbeiträge seit 2004 nicht erhöht wurden und eine Erhöhung auch nicht geplant sei.
Mit dem neuen Normkostenmodell 2012 werden die Stundenkontingente für die mobilen Träger um fünf Prozent (52.544 Stunden) erhöht und die Zuzahlung des Landes für die Normkostenstunden angehoben. Insgesamt werden ab heuer 1.105.443 Stunden in der mobilen Pflege mitfinanziert.
Die Gesamtkosten für die mobile Pflege Steiermark betragen derzeit rund 50 Millionen Euro pro Jahr und werden von KlientInnen (35,6%), Land Steiermark (35,6%), den Gemeinden (23,8%), Sozialversicherungen (3,1%) und Sonstigen (1,8%) getragen. Der Landesanteil für die Mobile Pflege im Jahr 2012 beträgt 21,2 Millionen Euro.
Fünf Trägerorganisationen – Caritas, Hilfswerk Steiermark, Rotes Kreuz Steiermark, Sozialmedizinischer Pflegedienst, Volkshilfe Steiermark - setzen in der mobilen Pflege 1532 MitarbeiterInnen zur Deckung dieses Bedarfs ein und betreuen rund 15.000 – 16.000 KlientInnen.

Autor:

Angelika Kern aus Bruck an der Mur

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