Den Bogen nicht überspannen

Ein perfekter Auszug: Ernst Werlitsch, Gerhard Hubmann, Manuel Beichler und Helmut Meisenbichler.
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Für die Leistungsschützen vom EAT-Bogensport beim Eckbauer der Familie Meisenbichler in Edelsdorf bei Kindberg gibt es keine Winterpause, trainiert wird in der Stocksporthalle im Kindberger Sportzentrum.  "Die Leistungsschützen trainieren schon dreimal in der Woche, die Anlage steht aber allen 47 Mitgliedern offen", erklärt Vereinsobmann Helmut Meisenbichler, der selbst auch gerne zum Bogen greift. "Leider viel zu selten, für ein Turnier reicht es bei weitem nicht." Bessere Figur bei hochkarätigen Turnieren in Österreich machen die drei Lizenzschützen Gerhard Hubmann, Ernst Werlitsch und Manuel Beichler. Gerhard Hubmann darf sich seit der letzten österreichischen Meisterschaft in Wels zweifacher Staatsmeister nennen. Mit dem Blankbogen setzte er sich im Einzelturnier und in der Mannschaft mit "Steiermark 1" souverän durch. Ernst Werlitsch platzierte sich im Mittelfeld. Beim Sternturnier zuvor in Wimpassing sicherte sich Manuel Beichler mit einem Score von 516 Ringen in der Bogenklasse Blankbogen den zweiten Platz, Ernst Werlitsch wurde in der Klasse Instinktiv-Bogen (IB) vierter in der Seniorenklasse.

Toleranz & Respekt

Das Jahr 2019 wird für uns wieder ein intensives Wettkampfjahr. Ab April sind wir faktisch jedes zweite Wochenende bei einem Lizenzturnier unterwegs", sagt Gerhard Hubmann. Die EAT-Vereinsschützen treten bei Turnieren in Österreich sowie in den Nachbarstaaten an, "alles andere wird zu kostspielig", sagt Manuel Beichler.
Jetzt im Winter wird an der Scheibe trainiert - geschoßen wird auf 18 Meter Distanz mit dem Instinktiv- oder Langbogen, mit dem Blankbogen (ohne Visier) oder mit olympischen Recurvebogen (mit Visier). Am April geht es auf den 3D-Parcours, ähnlich dem Golf muss ein Parcours bewältigt werden, nur statt den 18 Löchern gibt es beim Bogenschießen einen Parcours mit mindestens 24 Kunststoff-3-D-Tierplastiken zu bewältigen.
Mittlerweile gibt es allein im kleinen Ort Allerheiligen drei Parcoursanlagen. "Das belebt die Region und zeigt, welches Potenzial der Bogensport im Mürztal hat", erklärt Helmut Meisenbichler. Das Vereinsmotto lautet "Respekt & Toleranz", das zeigt sich auch im Umgang der Mitglieder untereinander. Übrigens: Die Frauenquote bei den Bogenschützen liegt bei 50 Prozent.

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