Der Stockerlplatz kommt schon noch

Lukas Klapfer.

Weltcupduft über der Obersteiermark. Samstag und Sonntag macht die Elite der nordischen Kombinierer wieder in Ramsau Station. Zwei Gundersen-Bewerbe (Wertungsdurchgang Schanze Samstag 11 Uhr, 10 Kilometer Langlauf 14 Uhr; Sonntag 11.30 und 13.45 Uhr) werden ausgetragen.
Die bisherigen Rennen versprechen auch in der Ramsau Hochspannung. In den vergangenen Saisonen dominierten die deutschen Athleten, heuer aber sieht's anders aus. In den vier bisherigen Einzelkonkurrenzen teilten sich nicht weniger als acht Athleten die Stockerlplätze. Inklusive Staffel kamen sie aus Norwegen, Frankreich, Japan, Finnland und auch Deutschland. Nur ein heimischer "Stockerlplatz" war noch nicht dabei.
"Der kommt schon noch", schmunzelt Lukas Klapfer vor seinen Heimwettkämpfen, "der Weltcup ist heuer spannend wie seit langem nicht mehr. Und wenn wir Österreicher unsere Trainingsleistungen rüberbringen, mischen auch wir mit."
"Mir persönlich liegen die Anlagen in der Ramsau ganz gut, ich bin hier auch schon die schnellste Zeit in der Loipe gelaufen", sagt der jetzt in Trofaiach wohnende gebürtige Eisenerzer. Von Verletzung und Krankheit (was ihn im Vorwinter die WM-Teilnahme in Lahti gekostet hat) ist er heuer verschont geblieben. Das große Ziel sind die Olympischen Spiele in Pyeongchang. "Wär doch toll, wenn wir in Südkorea unsere Bronzemedaille im Teambewerb von Sotschi zumindest verteidigen können." Bis auf Weltmeister Bernhard Gruber (nach Blinddarmoperation) sind in der Ramsau alle ÖSV-Asse dabei.

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