Imagekampagne Landwirtschaftskammer Bruck-Mürzzuschlag
Die Landwirtschaft hat Zukunft

Auf dem Biobetrieb von Viktoria Görgl (links) wurde die Imagekampagne für die jungen Landwirte vorgestellt.
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  • Auf dem Biobetrieb von Viktoria Görgl (links) wurde die Imagekampagne für die jungen Landwirte vorgestellt.
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Die Gesichter zur Imagekampagne "Junge Landwirtschaft" wurden in Pogier bei Kapfenberg präsentiert.

"Unsere Jugend, unser Land!" Das ist nur eine Schlagzeile der Imagekampagne der steirischen Landwirtschaftskammer. Die jungen Landwirte und ihre Erfolgsgeschichten sollen dabei in den Mittelpunkt gerückt werden, eine Plakataktion hilft dabei (siehe Info-Box unten).

Bei einem Gespräch auf dem Biohof von Viktoria Görgl und ihrem Lebensgefährten Daniel Raimund in Pogier bei Kapfenberg wurden ganz besonders die regionalen Aspekte dieser Kampagne beleuchtet.

Viktoria Görgl führt seit vier Jahren den Betrieb, den ihr Vater bereits seit 1994 als Biobetrieb führt. "Wir haben uns auf Eierproduktion spezialisiert, die von 4.000 Legehennen kommen. Die Haupteinnahmen kommen von den Bio-Eiern, der Wald – immerhin 120 Hektar – dient als Reserve". so die Jungbäuerin.

Johann Eder-Schützenhöfer verweist als Obmann der Landwirtschaftskammer Bruck-Mürzzuschlag auf die innovative Kraft der jungen Landwirte ganz besonders auch im Bereich des Klimaschutzes: "Gerade die Jungen sind gewillt, neue Wege zu gehen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz." Dabei hilft auch die Kleinstrukturiertheit der heimischen Landwirte, wie Florian Pretterhofer als Kammerobmannstellvertreter betont: "Die Bewirtschaftungsformen sind bei weitem nicht so intensiv wie in anderen Gegenden, das bringt eine Vielfalt in die Bewirtschaftung."

Sprecher der Jungen Landwirtschaft

Mit Renate Emmerstorfer und Manuel Krautgartner, beide Landwirte in St. Katharein an der Laming, kommen weitere Vertreter der Jungen Landwirtschaft zu Wort. "Wir bauen leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, beispielsweise für den Tourismus, diese Rolle wollen wir künftig stärker herausheben", so Renate Emmerstorfer. Manuel Krautgartner geht aufs Wasser näher ein: "Ja, wir benötigen Ressourcen, wie zum Beispiel das Wasser. Aber wir geben der Natur auch wieder sehr viel zurück. Ein Kreislauf, der seit Jahrhunderten funktioniert."

Kammersekretär Walter Leitner: "Wir seitens der Kammer begleiten die jungen Landwirte ab der Betriebsübernahme, ganz besonders im fördertechnischen Bereich. Weil ohne Zuschüsse wäre heutzutage keine Bewirtschaftung möglich."

Und Monika Täubl als stellvertretende Bezirksbäuerin sieht ein hilfreiches Netzwerk vor allem für die jungen Bäuerinnen: "Wir versuchen besonders mit ,jungen‘ Themen die Bäuerinnen anzusprechen, dazu gibt es hilfreiche Netzwerke über die Landwirtschaft hinaus, zum Beispiel mit Frau in der Wirtschaft."

Auch die guten Ausbildungsmöglichkeiten für junge Landwirte wurde angesprochen. "Es gibt bei uns in der Obersteiermark beste Ausbildungsmöglichkeiten, die weit über das klassische Bauernleben hinaus reichen; damit werden auch neue Maßstäbe gesetzt auch beim Klimaschutz", erklärt Florian Pretterhofer.

Renate Emmerstorfer, Jungbäuerin aus St. Katharein an der Laming, ist auf einem Plakat abgebildet, welches landesweit zu sehen ist.
  • Renate Emmerstorfer, Jungbäuerin aus St. Katharein an der Laming, ist auf einem Plakat abgebildet, welches landesweit zu sehen ist.
  • Foto: LWK
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Bauer sein ist cool!

Manifest „Zukunft Junge Landwirtschaft – Bauer sein ist cool! Bäuerin sein ist cool!“ Die Landwirtschaftskammer Steiermark unterstützt die Jugend-Kampagne mit einer landesweiten Plakat-Aktion, Jugend-Dialog in den Bezirken sowie einer Innovationstour in den Landwirtschaftsschulen. Die Plakate sind im ganzen Land verstreut.

Mehr über die Kampagne der Landwirtschaftskammer finden Sie hier

Auf dem Biobetrieb von Viktoria Görgl (links) wurde die Imagekampagne für die jungen Landwirte vorgestellt.
Renate Emmerstorfer, Jungbäuerin aus St. Katharein an der Laming, ist auf einem Plakat abgebildet, welches landesweit zu sehen ist.

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