HTL Kapfenberg: Diese Schule riecht nach Industrie

Schule trifft Wirtschaft: HTL-Direktor Ernst Zisser (3.v.r.) umringt von Vertretern aus Wirtschaft und Stadt.
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Die enge Verbindung der HTL Kapfenberg mit der Wirtschaft offenbart sich am "Tag der Wirtschaft".

Eine Schule, sehr nahe an der Wirtschaft und noch näher an der Industrie: Zum fünften Mal hielt die HTL Kapfenberg einen Tag der Wirtschaft ab, mit 46 Ausstellern, einem Netzwerktreffen, mit einer Pressekonferenz und Impulsreferaten. "Wir konnten die Zahl der Aussteller von 32 im Vorjahr auf heuer 46 steigern. Das zeigt, welches Interesse die regionale Wirtschaft an unserem Wirken hat", erklärt Direktor Ernst Zisser.
Mit diesem Tag der Wirtschaft demonstriert die Schule einerseits ihre Verkoppelung mit der Industrie, andererseits haben die Unternehmen die Möglichkeit, direkt an der Schule im "Absolventen-Teich" zu angeln. "Momentan hat man als Schulabgänger fast eine Jobgarantie", so der Direktor.

Teil des Netzwerkes

Auch die Vertreter der Stadtgemeinde Kapfenberg wissen um den Wert der Schule Bescheid. Für Gemeinderat Günter Bleymaier ist es "die wichtigste Schule in der Stadt, weil sie genau jene Bedürfnisse in der Ausbildung abdeckt, die Wirtschaft und Industrie einfordern". Wolfgang Wiesenhofer vom Standortmanagement: "Die HTL ist wertvoller Teil des industriellen Netzwerkes in der Obersteiermark. Das ist auch der Vorteil zu Wien oder Graz: Die wichtigsten Player kennen sich hier."

Die Zweige einer Schule

Bernd Steiner ist "Schulqualitätsmanager" für den steirischen Zentralraum, früher hieß die Position schlicht Landesschulinspektor. "Wesentliche Aufgabe für die Bildungsdirektion des Landes ist es, wie und wo man die richtigen Schulzweige installiert. So gesehen war es ein Goldgriff, hier in Kapfenberg den Luftfahrtzweig zu installieren. Hier ist die jeweilige Schulleitung gefordert, die Schule an die jeweilige Umgebung anzupassen."

Erfolg mit Tradition

HTL-Direktor Ernst Zisser stößt mit seinen Anliegen bei der heimischen Wirtschaft stets auf offene Ohren: "Die Region hat das Industrie-Gen in sich. Diese positive Gesinnung zu Industrie und Wirtschaft liegt in der Tradition der obersteirischen Industrie verankert." Hier hakt auch Wolfgang Wiesenhofer ein: "Man darf nicht vergessen, dass wir immer schon Vorreiter waren, wenn es um Entwicklung in der Industrie ging, das ist heute so und das war auch in den 1960er-Jahren nicht anders."

Michael Hodics ist Schulsprecher an der HTL Kapfenberg. Er unterstreicht die enge Vernetzung mit der Industrie: "Für uns Schüler ist es relativ leicht zu einem Betriebspraktikum zu kommen. Und es ist eine wertvolle Ergänzung zum theoretischen Unterricht."

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