Luftsprung für Pankl

Starke Ansage von Pankl CEO Wolfgang Plasser: "Die 1.000 Marke (sprich Mitarbeiter) knacken wir sicherlich noch vor 2019."
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  • Foto: Katarina Pashkovskaya
  • hochgeladen von Markus Hackl

Pläne für ein Flugzeugwerk bei Pankl gibt es bereits seit dem Vorjahr, jetzt wurden sie konkretisiert. "Die Stadtgemeinde Kapfenberg ermöglicht uns den Zugriff auf ein 70.000 Quadratmeter großes Grundstück, anschließend an das neue BBG-Werk im High-Tech-Park-West. Architekten wurden jetzt von uns beauftragt ein Bebauungskonzept zu erstellen, wobei wir die 70.000 Quadratmeter nicht in einem verbauen werden – so schnell wachsen auch bei Pankl die Bäume nicht in den Himmel", erklärte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Plasser der WOCHE Bruck.

Turbinenwellen für Flugzeuge

Geplant ist ein Werk für die Fertigung von Turbinenwellen für Flugzeuge. "Baubeginn Frühjahr 2019, im Herbst soll das Werk schon bezugsfertig sein, unsere Ziele bleiben sportlich", so Plasser.
Plasser spricht auch schon die weiteren Ausbaupläne bei Pankl an: "Was wir sicher nicht wollen, das ist eine 10-Jahres-Baustelle. Die Bebauung dieser Gewerbefläche wollen wir in zwei oder drei Bauabschnitten durchziehen. Es gibt bereits erste Vorgespräche mit den künftigen Abnehmern, wenn wir klar sehen, dann beginnen wir mit der Umsetzung."
Dass sich die Pankl-Werke in Bruck und Kapfenberg auf mehrere Produktionsstandorte aufteilen ist für Plasser absolut kein Nachteil: "Siehe unser neues Getriebewerk: Das ist ein in sich geschlossenes Produktionssystem. Wichtig für uns ist, dass wir selbst die Spezialisten vor Ort haben, um das Hochfahren von neuen Produktionsabläufen zu unterstützen."
Mit dem Hochfahren im Getriebewerk ist Plasser sehr zufrieden. Seit Oktober werden dort im Vollbetrieb Getriebe für KTM und Husquarna produziert.

Digitalisierung als Chance

Mittlerweile beschäftigt Pankl in Bruck und Kapfenberg mehr als 900 Mitarbeiter. "Die 1.000er-Marke werden wir noch vor dem neuen Flugzeugwerk knacken." 1.650 Mitarbeiter sind es weltweit. "Nicht trotz, sondern wegen der Digitalisierung ist dieser Expansionskurs möglich. Für unsere Branche ist die Digitalisierung eine große Chance – vielleicht auch deshalb, weil wir hier die Vorreiter sind", erklärt Wolfgang Plasser.

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