22.08.2016, 12:24 Uhr

Pioniere des Bundesheeres haben Katastrophenhilfe in Stanz im Mürztal erfolgreich beendet

Arbeitsbesprechung mit Geologen, Baggerfahrer und Pionieren auf der Baustelle (Foto: Militärkommando Steiermark)
Seit 28. Juli waren vom Österreichischen Bundesheer bis zu 140 Soldatinnen und Soldaten im Katastrophenhilfeeinsatz in Stanz im Mürztal und in Breitenau am Hochlantsch. Pioniere vom Pionierbataillon 1 aus Villach, sowie vom Baupionier- und Katastrophenhilfeeinsatzzug des Militärkommandos Steiermark und Soldaten der ABC-Abwehrkompanie aus Graz leisteten Hilfe bei der Gefahrenabwehr für die Bevölkerung. Am 11. August besuchte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil die Soldaten und würdigte bei einem Festakt in Stanz die Leistungen aller eingesetzten Einsatzorganisationen, sowie der zahlreichen Helferinnen und Helfer.

20 Soldaten verblieben noch eine Woche im Katastrophengebiet

Eine im Gemeindegebiet von Stanz im Mürztal in Fertigstellung befindliche Hangbefestigung wurde in dieser Woche von Soldaten des Militärkommandos Steiermark gemeinsam mit zivilen Firmen, sowie der Abteilung 14 vom Land Steiermark nunmehr beendet. Die Pioniere vom Baupionier- und Katastrophenhilfeeinsatzzug haben nach Vorarbeiten durch das Pionierbataillon 1 aus Villach somit auch diese drohende Hangrutschung saniert. Dazu wurde eine 21 Meter lange Krainerwand mit einem Steinkasten errichtet. Rund 40 Kubikmeter Lärchenholz in Form von Baumstämmen und Piloten, sowie 130 Tonnen Schotter als Füllmaterial wurden dabei eingebaut. Weil die Hangsanierung in einer Steilhanglage auf 900 Meter Seehöhe, ohne Zufahrtsmöglichkeit zu erfolgen hatte, musste für den Materialtransport zur Baustelle eine mobile Forstseilbahn gebaut werden.
Mit Ende des heutigen Tages werden alle Soldaten vom Hilfseinsatz wieder in ihre Kaserne nach Graz einrücken.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.