03.09.2014, 11:20 Uhr

Bruck trauert um Roswitha Harrer

Roswitha Harrer, verstorben am 2. September 2005. (Foto: Kern)
Völlig überraschend ist die 2. Vizebürgermeisterin der Stadt Bruck, Roswitha Harrer, am Dienstag, 2. September, im 70. Lebensjahr verstorben.
Roswitha Harrer (ÖVP) war seit dem Jahre 2000 Mitglied des Gemeinderates und seit 29. Juni 2006 2. Vizebürgermeisterin der Stadt Bruck an der Mur. In dieser Zeit war sie
Schriftführerin des Stadtrates, Vorsitzende des Gemeinsamen Schulausschusses,
Mitglied des Raumordnungsbeirates, des Sozialhilfeverbandes, des ISGS, des
Abwasserverbandes Mürzverband, des Tourismusverbandes Bruck, Vorstand der
Stadtmarketing-Organisation und Ersatzmitglied als Gemeinderätin für besondere
Aufgaben- und soziale Aktionen.

Gerade als Vorsitzende des Schulausschusses war Roswitha Harrer ein Garant für das Zusammenwirken der Bildungseinrichtungen und stets bemüht die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Ihre Überzeugung und ihr Engagement für die Menschen zeigten sich in ihrem Handeln und in ihrem täglichen Leben. Neben ihren zahlreichen Aktivitäten im Gemeinderat war Roswitha Harrer jahrelang selbst aktives Mitglied in zahlreichen Vereinen der Stadt.
"Mit Roswitha Harrer verliert unsere Stadt eine engagierte Kommunalpolitikerin, deren unermüdlicher Einsatz zum Wohle der Stadt Bruck an der Mur unvergessen bleiben wird", sagt Bürgermeister Hans Straßegger.

Im Rahmen des Fusionsparteitages im Frühjahr dieses Jahres übergab sie die Führung der Brucker Volkspartei an ihre Nachfolgerin Susanne Kaltenegger. Als 2. Vizebürgermeisterin wollte sie noch bis zur Auflösung des Gemeinderates zum Jahresende aktiv bleiben.
"Wir alle wurden heute von der Nachricht über den völlig unerwarteten Tod unserer Vizebürgermeisterin Roswitha Harrer überrascht und sind tief betroffen.
Unser erstes Mitgefühl gilt ihrem Gatten Siegfried und ihrer Tochter samt deren Familie. Ob in der Personalvertretung oder in der Kommunalpolitik – Roswitha Harrer erfüllte die übernommenen Aufgaben mit Begeisterung, Engagement und Zuverlässigkeit. Sie war stets offen für die Anliegen der Menschen, interessiert an Neuem und bemüht um positive Ergebnisse. Ihr Stil war ruhig und konsensorientiert, nie laut und fordernd. Die Machtspiele der Politik waren nicht ihre Sache, sie setzte auf Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Das brachte ihr viele Sympathien weit über die Parteigrenzen hinaus", so die Brucker ÖVP-Stadtparteiobfrau Susanne Kaltenegger.

Roswitha Harrer wurde am 28. August 1945 geboren. 1969 heiratete sie ihren Mann
Siegfried, 1972 und 1976 kamen die Kinder Armin und Sigrid zur Welt. Bis zu ihrer
Pensionierung im Jahre 2005 war Harrer als BMHS-Lehrerin tätig. Nach ihrer
Pensionierung folgte sie ihrem Bildungsdrang und absolvierte das Bachelorstudium
der Pädagogik am Institut für Bildungs- und Erziehungswissenschaft der Universität
Graz. Im Vorjahr schloss sie ihr Masterstudium für "Weiterbildung - lebenslanges
Lernen" mit der Sponsion zur "Magistra der Philosophie" erfolgreich ab.
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