31.10.2017, 13:07 Uhr

Höhlenunfall in Mariazell – Retter kommen zu spät

(Foto: meinbezirk.at)

In der Nacht auf 31. Oktober verunfallte ein tschechischer Staatsbürger in einem Höhlensystem am Hochstadl.

Zwei Höhlenforscher sind in der Nacht auf Dienstag in einem weitverzweigten Höhlensystem auf dem Hochstadl im Gemeindegebiet von Mariazell in Not geraten. Ein 48-jähriger Tscheche stürzte ab und verletzte sich schwer.

Die Forscher waren bereits seit Samstag in dem Warwas-Glatzen-Höhlensystem unterwegs. Die Höhle zählt zu den längsten Höhlensysteme Österreichs.

Der tschechische Höhlenforscher stürzte Montagnacht etwa 20 Meter ab und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu. Sein Partner schaffte es allein aus der Höhle aus und alarmierte die Einsatzkräfte.

Rund 70 Rettungskräfte und zwei Hubschrauber waren im Einsatz, um den Tschechen zu bergen. Ein erstes Team aus fünf Rettungskräften konnte zum Verunfallten vordringen, konnte aber kein Lebenszeichen mehr feststellen.

Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Bergrettung, Höhlenrettung und der Alpinpolizei im Einsatz.
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