30.09.2016, 12:16 Uhr

Letzter Mosaikstein ist gelegt

(Foto: KAGes)

Zu- und Umbau der interdisziplinären Intensivstation am Brucker LKH sind nun abgeschlossen.

Das LKH Hochsteiermark Standort Bruck hat in den letzten Jahren vieles an Erneuerungen erleben dürfen: an den Abteilungen für Augenheilkunde, Chirurgie, Gefäßchirurgie, Herz-Katheter, Dialyse, Neurologie (Stroke Unit), Unfallchirurgie usw. gab es eine Reihe an Modernisierungen, die eine enorme Aufwertung für den Standort gebracht haben. Jetzt, mit der offiziellen Eröffnung der hochmodernen, interdisziplinären Intensivstation ist "der letzte Mosaikstein von vielen Entwicklungen der letzten Jahre gelegt", wie es der Ärztliche Direktor Heinz Luschnik in seiner Ansprache formulierte. "Die Intensivstation ist bei all diesen positiven Entwicklungen immer ein wenig hinterhergehinkt, es gab leider immer wieder Engpässe. Jetzt aber sind die Kräfte im LKH Hochsteiermark gut gebündelt."

Zwei Bauphasen

Rund neun Millionen Euro wurden insgesamt in den letzten beiden Jahren in zwei Bauabschnitten investiert. Bauabschnitt eins, der neu errichtete Zubau, wurde bereits 2015 fertiggestellt und kostete rund 7,5 Millionen Euro; im zweiten Bauabschnitt wurden die schon bestehenden Räumlichkeiten um rund 1,4 Millionen Euro generalsaniert. Somit steht der interdisziplinären Abteilung nun eine Fläche von 1.800 m² zur Verfügung. Die Anzahl der Intensivbetten konnte nun von zuvor zehn auf jetzt zwanzig verdoppelt werden, aktuell stehen zwölf Intensivbehandlungs- sowie acht Intensivüberwachungsbetten in hell und freundlichen gestalteten Räumen zur Verfügung. "Wir gewinnen nunmehr Zeit und Platz für die Nachbetreuung unserer Patientinnen und Patienten und müssen künftig sicher Operationen weniger oft verschieben, wenn Notfälle eingeliefert werden", so Luschnik.
Betriebsdirektor Herbert Kaplans freute sich bei der offiziellen Eröffnung vergangenen Mittwoch über "das gelungene Werk auf höchstem Niveau" und konnte zur Feier unter anderem Gesundheitslandesrat Christian Drexler, die beiden Kages-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek sowie zahlreiche Politiker aus der Region begrüßen.
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