08.06.2017, 17:48 Uhr

Digitalisierung als Chance nützen

Bezirksobmann Stefan Hofbauer, GR Helmut Sommer, JVP-Landesobmann LAbg. Lukas Schnitzer. (Foto: Steirische Volkspartei)

Fortschritt, Technologie und Innovation sind Wegbereiter in die Zukunft, davon ist die Junge Volkspartei überzeugt. Deshalb soll die Digitalisierung nicht als Gefahr sondern vielmehr als Chance wahrgenommen werden.

In einem Pressegespräch in Bruck an der Mur wies JVP-Landesobmann LAbg. Lukas Schnitzer darauf hin, die Digitalisierung betreffe alle Gesellschafts- und Lebensbereiche, sie sei längst im Gang und auch unaufhaltbar. Wer in Zukunft wachsen wolle, müsse diese Chancen nützen. "Die Stärkung der Digitalkompetenzen der steirischen Unternehmen ist daher ein besonderes Ziel der Landespolitik, deshalb stehen heuer 53 Millionen Euro für eine Digitalisierungsoffensive zur Verfügung." Vorrangig gehe es um die Förderung innovativer Produkte und um die flächendeckende Versorgung mit Breitbandinternet.

Flexibler für die Bürger

Drei Themen sollten nach den Vorstellungen von Gemeinderat Helmut Sommer in der Stadt Bruck forciert werden: Erstens sollte öffentliches WLAN in weiteren stark frequentierten Stadtbereichen angeboten werden. Deutlich mehr Serviceleistungen der Stadtverwaltung als bisher sollten über Internet ausgeführt werden können, etwa alle Anmeldungen für städtische Einrichtungen, Ansuchen um Stipendien und Förderungen aller Art. Durch die Auslagerung ins Web könnten viele Abläufe für die Bürger flexibler und von Dienstzeiten unabhängig und für die Verwaltung effizienter gestaltet werden.
Außerdem sollte die Markenpositionierung von Bruck über Soziale Medien intensiviert werden und dafür eine zwischen allen Akteuren - Stadt, Tourismusverband, Stadtmarketing, einzelne Unternehmen - abgestimmte Strategie erarbeitet werden.

Qualifizierte Arbeitsplätze für Junge

JVP-Bezirksobmann Stefan Hofbauer sieht in stärkerer digitaler Vernetzung zwischen Gemeinden, Behörden, Einrichtungen und Unternehmen den Schlüssel zu effizienteren und zeitgemäßen Verwaltungsstrukturen. Neue Jobs in höheren Qualifikationen speziell für die jungen Menschen in der Region seien ein weiterer positiver Aspekt.
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