08.02.2017, 11:43 Uhr

Ein Remis, das keinem hilft

Ein Derby mit 60 dramatischen Minuten. (Foto: Foto: Trois)

Handball.

Dass mit Heribert Krammer ("ece") ausgerechnet der frühere Brucker Hauptsponsor als finanzieller Unterstützer der Leobener U 20-Auswahl präsentiert wurde, sorgte vor dem Anpfiff des Handballschlagers für ein wüstes Pfeifkonzert beim Brucker Anhang.
Danach sahen die Fans aus beiden Lagern zwar kein hochklassiges Spiel, aber eines, das bis zur allerletzten Sekunde dramatisch war. Mitte der zweiten Hälfte sah Bruck (19.15) wie der Sieger aus, Leobens Senta sah "rot". Aber das Magelinskas-Team blies zur Aufholjagd (Manndeckung gegen Jovanovic, Simic), drehte die Partie, es "roch" nach Heimsieg. Doch nach Jandls 21:20 sorgte Simic fünf Sekunden vor Schluss für den 22:22-Endstand. "Wir müssen konsequenter werden", sagte Leoben-Kapitän Stephan Jandl hinterher, "leider haben wir den Sack nicht vorzeitig zugemacht." Keeper Marinovic (wie sein Gegenüber Taletovic in Hochform): "Leider haben wir in der Schlussphase einige technische Fehler gemacht." Bruck-Funktionär Karl-Heinz Weiland: "Leider haben wir unseren Vorsprung nicht über die Runde gebracht. Das Remis ist weder Fisch noch Fleisch." Da auch Ferlach und Linz unentschieden spielten, ändert sich an der Punktesituation nichts. Leoben will Samstag in Ferlach punkten, Bruck ist diese Woche spielfrei, bereitet sich auf die Heimpartie (18. Februar) gegen Schwaz/Tirol vor.
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