03.07.2017, 14:09 Uhr

"Fest für Armin" und Champions League

Armin Woschank mit seiner Tochter.

Basketball.

Meister, Cupsieger, 38 Saisonsiege (Vereinsrekord im 40-jährigen Bestehen) – Basketballchamp Kapfenberg blickt in die Zukunft und klettert dabei eine gewaltige Stufe in die Höhe. Die Bulls treten als erster heimischer Klub in der Champions League an, dem zweithöchsten Bewerb im europäischen Basketball. Am 11. Juli ist Auslosung, am 19. September geht's los, nach drei erfolgreichen Qualifikationsrunden könnten die Bulls die Gruppenphase (vier Gruppen zu je acht Teams) erreichen. Klappt's nicht, ist ein Fixplatz im FIBA Europe Cup sicher. "Wir werden ein Team haben, dass sich diesem extrem hohen Niveau stellen kann", sagt Trainer Michael Schrittwieser. Vorerst offen ist, ob die Bulls Vujosevic und Baptiste halten können, bei Krstic schaut's gut aus, Kareem Jamar bleibt, wie das Gros der Meistermannschaft.

Einer aber fehlt. Der seit Sonntag 35-jährige Armin Woschank, mit sechs Meistertitel, zwei Cup- und drei Supercupsiegen erfolgreichster heimischer Spieler der letzten 25 Jahre, beendet seine Karriere, wird, neben seinem Beruf als Therapeut, bei den Bulls als Individualbetreuer in der Akademie arbeiten. "Es war eine wunderschöne Zeit", sagt der gebürtige Kärntner, der als 17-Jähriger an die Mürz kam und sich 2001 beim ersten Bulls-Titel mit Wahnsinns-Dreiern in die Herzen der Fans geworfen hat. Ihm zu Ehren steht das Supercupspiel am 1. Oktober gegen Oberwart in der Walfersamhalle unter dem Motto "Ein Fest für Armin".
Apropos Halle: Der größte Wunsch nicht nur von Präsident Krammer ist und bleibt eine neue Ballsporthalle.
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