07.02.2018, 10:45 Uhr

Früh aufstehen und den Wecker stellen

Am Freitag geht es los. (Foto: GEPA)

Olympische Spiele.

Früh aufstehen, spät (oder gar nicht) schlafen gehen, rechtzeitig den Wecker stellen – auf die Sportfans kommen in den nächsten Tagen mehr oder weniger lange Nächte zu. Am Freitag werden in Pyeongchang die 23. Olympischen Winterspiele eröffnet. Viele Bewerbe wie etwa das Springen von der Normalschanze am Samstag sind zwar in Mitteleuropa tagsüber zu sehen. Aber vor allem die alpinen Bewerbe steigen im TV auf Grund der Zeitverschiebung gegenüber Südkorea (acht Stunden) nur zu nachtschlafener Zeit. So der erste große Höhepunkt mit der Herrenabfahrt am Sonntag Früh ab 3 Uhr oder das erste Rennen bei den Damen mit dem Riesentorlauf tags darauf ab 2.15 bzw. 5.45 Uhr.

In unserer Heimat ist die Diskussion um Olympia voll entbrannt. Nicht um die 23. sondern um die 25. Spiele geht's. Graz und Schladming, wo der Gemeinderat die Bewerbung bereits abgesegnet hat, haben ja gemeinsam ihr Interesse für die Austragung 2026 bekundet. "Nein zu Gigantonomie" ist die Devise, am Plan stehen deshalb auch Bewerbe in Ramsau, am Kreischberg, Bischofshofen, Hochfilzen und in Bayern.

Noch sind weder Landes- oder Bundesregierung auf den Zug aufgesprungen, die Debatte aber läuft. Viel zu teuer (auch wenn es "schlanke Spiele" werden sollen) sagen die einen, eine große Chance zum Beispiel für die Wirtschaft die anderen. Es bleibt spannend – wie auch bei den Medaillenentscheidungen in den nächsten Tagen in Pyeongchang.
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