28.03.2017, 11:54 Uhr

Wandlung hört nie auf - immer am neuesten Stand

(Foto: Katarina Pashkovskaya)
Im WOCHE-Tischgespräch erzählt Geschäftsführer Robert Hammer, wie im Hotel Böhlerstern alle zusammenhalten und was es Neues geben wird. Ihm zur Seite: Restaurantleiter Christoph Weixelbraun.

Sie leiten seit 2006 das Hotel Böhlerstern in Kapfenberg. Davor waren sie 20 Jahre in bekannten Erholungs- und Urlaubsdestinationen in aller Welt unterwegs. Ein großer Unterschied?
ROBERT HAMMER: Ja, natürlich ist Kapfenberg eine ganz andere Welt als etwa die Karibik, Südafrika oder Berlin. Aber ich habe in den großen Häusern das Geschäft von der Pike auf gelernt und die Aufgaben eines Geschäftsführers bleiben ja gleich. Hier haben wir vor allem Geschäfts- und Veranstaltungskunden und die Tagesgastronomie, die wir weiter forcieren wollen.

Ein Werkshotel wurde zu einem modernen Hotel. Ist die Wandlung zu Ende?
Keineswegs. Wandlung hört nie auf. Die Anforderungen der Kunden ändern sich schneller und auch der rasant wachsende Informationsfluss verpflichtet uns alle 3-5 Jahre zu Veränderung. Momentan sind wir in der Projektphase für ein neues Gastronomie-Konzept. Die Eröffnung wird im Jahr 2018 im Herbst mit der Hundert-Jahr-Feier des Hotels gebührend gefeiert. Die Gastronomie wird unter einem eigenständigen Namen komplett neu gestaltet. Wir wollen damit insbesondere für regionales und junges Publikum wieder attraktiver werden und mehr Tagesgäste anlocken.

Was macht das Böhlerstern sonst noch attraktiv?
Für Geschäftskunden ist der Wellness- und Fitnessbereich ein Kriterium und unsere Seminarräume sind ständig am aktuellsten Stand der Technik. Wir organisieren selbst 6 - 8 Kabaretts pro Jahr. Seit kurzem bieten wir „Dinner und Kabarett“ an. Die Gäste können vorab im Restaurant Aperitif bis Hauptgang genießen und die Pausengetränke vorbestellen und nach der Vorstellung das Dessert verspeisen.

Sie haben Ihren Restaurantleiter mitgebracht. Warum?

Bei uns spielen die Mitarbeiter eine zentrale Rolle und werden bei jeder Neuerung mit einbezogen. Es wird nicht von oben herab entschieden. Die Meinung des Küchenchefs ist mir genauso wichtig, wie die der Rezeptionistin. Und auch die 2 - 3 Lehrlinge, die wir pro Jahr ausbilden, dürfen mitreden und wir unternehmen gemeinsame Reisen, um Ideen zu holen.

Sieht das der Mitarbeiter auch so?
CHRISTOPH WEIXELBRAUN: Das kann ich nur bestätigen. Es ist sehr angenehm hier zu arbeiten, weil es immer wieder neue Herausforderungen gibt, die wir gerne gemeinsam annehmen.

Sie sind von Aflenz über Wien vom Chef wieder ins Böhlerstern gerufen worden. Was ist Ihre Aufgabe als Restaurantleiter?
WEIXELBRAUN: Ich habe die ehrenvolle Aufgabe der Gastgeberrolle. Gäste begrüßen, Einteilungen machen, das Personal einweisen oder den Einkauf steuern. Die Gäste sollen zufrieden am Ende unser Restaurant verlassen und natürlich wieder kommen. Und sie sollen den Charme eines regionalen Restaurants genießen. Auch ich kann dies nach Wien noch mehr schätzen. Das Hilton war mir zu amerikanisch und mit zu vielen Standards. Hier kann ich mich viel kreativer bewegen.

Wofür steht das Böhlerstern?
HAMMER: Das Hotel wurde 1918 von den Gebrüdern Böhler als multifunktionales Zentrum für Mitarbeiter und Geschäftspartner erbaut. Das ist es nach laufenden Ausbauten und Renovierungen heute noch. Das ehemalige "Werksgasthaus zur Kanone" steht für Tradition, Qualität, Kontinuität und - Stahl. Ein Alleinstellungsmerkmal in der Region ist sicher, dass wir bis zu 1000 Gäste in unterschiedlichsten Räumen unterbringen und bedienen können und gleichzeitig mit 47 Zimmern einer der größten Beherberger sind.
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