Pflegende Angehörige
161 Anstellungen im ersten Jahr

Ein Jahr Pflegeservice Burgenland (PSB): LH Hans Peter Doskozil, PSB-Geschäftsführerin Klaudia Friedl und LR Leonhard Schneemann zogen Bilanz.
  • Ein Jahr Pflegeservice Burgenland (PSB): LH Hans Peter Doskozil, PSB-Geschäftsführerin Klaudia Friedl und LR Leonhard Schneemann zogen Bilanz.
  • Foto: LMS
  • hochgeladen von Christian Uchann

Die Ein-Jahres-Bilanz bei der Pflegeservice Burgenlands GmbH (PSB) fällt erfreulich aus. Im ersten Jahr wurden 161 pflegende Angehörige bei der Tochterfirma des Landes angestellt.

BURGENLAND. „Es ist ein sozialpolitischer Meilenstein, der uns da gelungen ist“, sagte LH bei der Bilanz-Pressekonferenz nicht ohne stolz.

Bis zu 1.700 Euro netto im Monat

Vor einem nahm die gemeinnützige Pflegeservice Burgenland GmbH ihren operativen Betrieb auf und wurde innerhalb kürzester Zeit Anlaufstelle für Pflege und Betreuung im Land. Seit einem Jahr haben pflegende Angehörige auch die Möglichkeit, sich anstellen zu lassen – mit einer Entlohnung bis zu 1.700 Euro netto im Monat sowie Anspruch auf Kranken- und Pensionsversicherung sowie Urlaub. 161 pflegende Angehörige konnten bislang in ein Beschäftigungsverhältnis gebracht werden.

Auch für den Behindertenbereich

Im kommenden Jahr ist ein Budget für insgesamt 300 pflegende Angehörige vorgesehen. Doskozil wies außerdem darauf hin, dieses Anstellungsmodell für den Bereich der behinderten Angehörigen zu erweitern. „Das haben wir getan – derzeit gibt es 19 Angehörige, die ihre behinderten Angehörigen pflegen“, so Doskozil.

Jobperspektive

Soziallandesrat Leonhard Schneemann merkte an, dass dieses Anstellungsmodell auch eine berufliche Perspektive darstellt. „Die pflegenden Angehörigen bekommen eine gute Grundausbildung und haben Möglichkeit für eine weiterführende Heimhilfe-Ausbildung“, so Schneemann.

8.888 Kontakte

Die Pflegeservice Burgenland bietet umfassende Beratung und Begleitung an. „Aktuell sind elf Pflege- und Sozialberaterinnen und –berater in den Bezirkshauptmannschaften und drei Mitarbeiter in der Verwaltung angestellt. Im ersten Jahr hatten die Pflege- und Sozialberater genau 8.888 Kontakte zu den Burgenländerinnen und Burgenländern“, informierte PSP-Geschäftsführerin Klaudia Friedl.

Pflegegipfel

Als nächsten Schritt kündigte Doskozil für Ende Oktober einen Pflegegipfel an. „Dabei werden wir unsere Vorstellungen präsentieren, wenn es darum geht, eine gewisse Unabhängigkeit von der derzeitigen Form der 24-Stunden-Betreuung zu erlangen.“

Pflege-Hotline

Infos zur Pflege und zur Anstellung pflegender Angehöriger findet man unter www.pflegeserviceburgenland.at oder unter der Pflege-Hotline des Landes unter +43 57 600 1000.

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