Equal Pay Day 22. Oktober
Ab heute arbeiten Frauen im Burgenland gratis

Straßenaktion der SPÖ Frauen zum Equal Pay Day: “Arbeiten Sie gerne gratis?! Nein?!, Frauen auch nicht! Die SPÖ Frauen fordern: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit!“
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  • Straßenaktion der SPÖ Frauen zum Equal Pay Day: “Arbeiten Sie gerne gratis?! Nein?!, Frauen auch nicht! Die SPÖ Frauen fordern: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit!“
  • Foto: SPÖ Frauen Burgenland
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

Am Dienstag, dem 22. Oktober, wurde im Burgenland der "Equal Pay Day" erreicht. Das bedeutet, Frauen arbeiten im Vergleich zu Männern ab heute bis zum Jahresende gratis. 

BURGENLAND. Im Schnitt verdienen Frauen im Burgenland für die gleiche Arbeit um rund 20 Prozent weniger als Männer – laut der ÖGB-Landesfrauenvorsitzenden Hannelore Binder handelt es sich um 9.480 Euro pro Jahr, die Frauen im Burgenland weniger kassieren als Männer. Das signalisiert jährlich der so genannte "Equal Pay Day", der heuer im Burgenland – wie schon im Vorjahr – auf den 22. Oktober fällt: Ab heute arbeiten Frauen statistisch betrachtet bis Ende 2019, ohne dafür ein Gehalt zu beziehen. 

SPÖ-Plan für mehr Lohngerechtigkeit

Um auf diese ungleiche Bezahlung aufmerksam zu machen, präsentierten die burgenländischen SPÖ Frauen einen Plan für mehr Lohngerechtigkeit. Dieser beinhaltet u.a. den bereits vielfach angekündigten 1.700 Euro Netto Mindestlohn für alle sowie ein Lohntransparenzgesetz, "damit jede Frau weiß, wieviel ihr männlicher Kollege verdient, um bei Gehaltsverhandlungen besser zu argumentieren", erklärt LR Astrid Eisenkopf. Auch die im August in Kraft getretene Anrechnung der Kindererziehungszeiten bei Pensionen würde vor allem Frauen helfen. 

Nachteile auch in der Pension

„Die Benachteiligungen bei Frauen sieht man nicht nur beim Einkommen, sie setzen sich auch in der Pension fort. Denn geringe Einkommen erzeugen auch geringere Pensionsansprüche“, sagt AK Vizepräsidentin Bianca Graf. Frauen im Burgenland kämen nur auf 55,6 Prozent der Pensionen von Männern. "Der Equal Pension Day war daher im Burgenland schon am 21. Juli 2019." Daher rät Graf allen Frauen: „Bitte um Vorsichtig bei einer Teilzeitanstellung. Altersarmut bei Frauen kann nur verhindert werden, wenn sie einem Vollzeitjob nachgehen“.

LBL kritisiert "Systemparteien"

Das Bündnis Liste Burgenland (LBL) fordert "von den Systemparteien ÖVP, SPÖ und FPÖ endlich wirksame Handlungen, um die Frauen im realen Leben endlich auch gleich zu entlohnen".  Vereinbarkeit von Beruf und Familie dürfe nicht länger nur ein Schlagwort bleiben. "Das sind wir unseren Frauen und Kindern schuldig“, sagt Manfred Kölly, der als LBL-Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2020 gehen wird.  

Straßenaktion der SPÖ Frauen zum Equal Pay Day: “Arbeiten Sie gerne gratis?! Nein?!, Frauen auch nicht! Die SPÖ Frauen fordern: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit!“

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