Erweiterung geplant
Tschürtz will Pensionisten als Sicherheitspartner einsetzen

Eine sogenannte Georeferenzierung gibt Aufschluss über die Einsatzorte der Sicherheitspartner
  • Eine sogenannte Georeferenzierung gibt Aufschluss über die Einsatzorte der Sicherheitspartner
  • Foto: LMS
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

Seit dem 1. Dezember sind in allen Bezirken des Burgenlandes Sicherheitspartner unterwegs. Geht es nach LH-Stv. Johann Tschürtz (FPÖ), so soll das Projekt weiter ausgeweitet werden

BURGENLAND. 2016 als Pilotprojekt in neun burgenländischen Gemeinden gestartet, sind seit 1. Dezember 2019 rund 50 uniformierte und unbewaffnete Sicherheitspartner in allen Bezirken unterwegs. Sie sollen dazu beitragen, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl für die Menschen im Burgenland zu verbessern.

5.875 Vorfälle gemeldet

5.875 Meldungen haben die Sicherheitspartner bisher abgesetzt. Davon sind 120 an die Polizei ergangen, etwa nach Beobachtung verdächtiger Vorgänge. 4.400 gingen an die Gemeinde, sowie weitere an diverse Stellen, berichtete Tschürtz am Freitag.

Defekte Straßenbeleuchtungen und offene Fenster

Rund 30 Prozent der Fälle betrafen defekte Straßenbeleuchtungen, 15 Prozent offene Fenster und Türen bei öffentlichen oder Vereinsgebäuden. 15 Prozent der Meldungen beinhalteten Beschädigungen und Mängel, drei Prozent Sachbeschädigungen durch Vandalismus sowie ein Prozent verdächtige Fahrzeuge oder Personen.
Darüber seien 187 Dienstleistungen – Einkäufe, Apothekenfahrten und andere Hilfsdienste – erbracht worden. Nicht zuletzt dadurch erhielten die Sicherheitspartner laut Tschürtz immer größeren Zuspruch in der Bevölkerung. "Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung konnte gesteigert werden, das zeigen uns Befragungen“, resümiert Tschürtz.
Durch das Projekt hätten außerdem 50 Personen, davon elf Frauen, aus dem Burgenland eine Beschäftigung gefunden. „Ein Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist“, meint LSZ-GF Christian Spuller.

Pensionisten als Sicherheitspartner

Zusätzlich zum bestehenden Modell will Tschürtz künftig angelehnt an die Sicherheitswacht in Bayern Pensionisten, die beispielsweise bei der Feuerwehr oder Polizei tätig waren, ermöglichen, nach entsprechender Ausbildung ehrenamtlich, allenfalls gegen eine Aufwandsentschädigung, als Sicherheitspartner unterwegs zu sein. Er erhoffe sich dadurch eine Verstärkung der präventiven Wirkung.

Kosten: 1,2 Millionen Euro im Jahr

Die jährlichen Kosten des von der Forschung Burgenland wissenschaftlich begleiteten Projekts belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Das Land übernimmt 900.000 Euro, der Rest wird von Bund und AMS getragen.

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