Die ersten 111 Tage als Agrarlandesrätin

LRin Verena Dunst zeigt in ihrer Funktion als Agrarreferentin viel Tatendrang.
  • LRin Verena Dunst zeigt in ihrer Funktion als Agrarreferentin viel Tatendrang.
  • hochgeladen von Christian Uchann

EISENSTADT. Seit der Angelobung der rot-blauen Landesregierung ist Verena Dunst auch für Agrarfragen zuständig. In dieser Zeit habe sie nach etlichen Gesprächen mit den in der Landwirtschaft tätigen Menschen viel gelernt.
Als neue Agrarreferentin will sie die Rahmenbedingungen neu gestalten, „damit sich die bäuerliche Infrastruktur und der ländliche Raum besser entwickeln kann als in den vergangenen Jahren“.

„Etliche Altlasten“

In den ersten Wochen ihrer Amtszeit sei sie mit „etlichen Altlasten und vielen ungelös-ten Problemen“ konfrontiert gewesen. Diese reichten von der Dürrekatastrophe und den verzögerten ÖPUL-Zahlungen über die Borkenkäfer-Plage bis hin zum Jagdgesetz, das 2016 novelliert wird, dem Fischereigesetz, bei dem „Handlungsbedarf besteht“, und natürlich der Diskussion rund um den Uhudler.
Kritik übte Dunst an der Entwicklung der Genussregionen. Diese seien zwar sehr wichtig, „aber es fehlt die Vernetzung“.

„Da liegen viele Arbeitsplätze brach“

Mit dem Masterplan „Land und Leben“, an dem derzeit rund 40 Experten arbeiten, will Dunst die regionalen Stärken in den Vordergrund rücken, aber auch die Schwächen ausmerzen. „Da gibt es viele Arbeitsplätze, die brach liegen“, meint die Agrar-Landesrätin und weist auf die positive regionale Entwicklung in der Vorbildregion Südtirol hin. „Dort konnte die Abwanderung gestoppt werden.“
Dunst hat aber auch ein „visionäres“ Ziel: „Warum sollen wir im Burgenland nicht die Autarkie im Ernährungsbereich anstreben?“

Kommentar von Chefredakteur Christian Uchann

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