Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2020
Die Strategien der Parteien gegen den Klimawandel

Die erste Podiumsdiskussion zur Landtagswahl wurde von den Bezirksblättern Burgenland veranstaltet.
  • Die erste Podiumsdiskussion zur Landtagswahl wurde von den Bezirksblättern Burgenland veranstaltet.
  • Foto: Tscheinig
  • hochgeladen von Christian Uchann

Bei der Bezirksblätter-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl diskutierten die Spitzenpolitiker von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und LBL auch zum Thema Klimapolitik.

BURGENLAND. SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst wies darauf hin, dass das Land Burgenland bereits von 20, 30 Jahren mit dem Fokus auf die Windenergie den richtigen Weg eingeschlagen hat.

SPÖ: „klimaneutral bis 2050“

„Wir wollen bis 2050 klimaneutral sein und die Bioquote bis 2027 auf 50 Prozent steigern“, so Fürst. Die Maßnahmen dazu seien unter anderem in der von Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf präsentierten Klima- und Energiestrategie präsentiert worden, an deren Erarbeitung sich auch die Bürger beteiligen konnten.

GRÜNE: „Wir betonieren unheimlich viel Boden zu“

„Der Landesrätin Eisenkopf ist damit etwas gelungen“, lobte  Grünen-Spitzenkandidatin Regina Petrik. Allerdings fehlen ihr klare Zeitvorgaben und klare Umsetzungsmöglichkeiten. Weiters vermisst die Grünen-Chefin die Frage des Verkehrswende und des Bodenschutzes. „Wir haben im Burgenland das Problem, dass wir unheimlich viel Boden zubetonieren. Wir haben die größte Bodenversiegelungsrate Österreichs“, so Petrik.

ÖVP: „Mobilitätswende“

Auch ÖVP-Spitzenkandidat Thomas Steiner zeigte sich erfreut, dass Landesrätin Eisenkopf die Klimastrategie vorgelegt hat. Das größte Problem in Österreich sieht Steiner im Verkehrsbereich. Deshalb muss eine „Mobilitätswende“ geschafft werden.  Wie auch die Grünen, prangert der ÖVP-Chef die Bodenversiegelung an. „Das bodenverbrauchssparende Bauen muss in der Wohnbauförderung verankert werden“, schlägt Steiner vor.

FPÖ: „Klimawandel wird massiv in die Höhe gespielt“

FPÖ-Spitzenkandidat Johann Tschürtz betonte, dass es sich um ein „übergreifendes“ Thema handelt. „Was mich erschüttert, ist, dass man den Klimawandel massiv in die Höhe spielt“, so Tschürtz, der versuchte, das Thema mit einem weiten Blick zurück zu relativieren: „Wo wir jetzt sitzen, war einmal Meer, und es hat hier auch schon eine Eiszeit gegeben.“

LBL: „Es fehlt überall die Schiene“

Manfred Kölly, Spitzenkandidat vom Bündnis Liste Burgenland, merkte dazu an: „Den Klimawandel gibt’s!“ Es müssten vor allem nachhaltige Energieträger ausgebaut werden – so wie etwa in Deutschkreutz, wo Kölly seit vielen Jahren Bürgermeister ist. „Wir haben Windräder, und wir haben alle öffentlichen Gebäude mit Photovoltaik ausgestattet.“ Kölly betont auch, dass sowohl die Straße als auch der öffentliche Verkehr ausgebaut werden müssen – „aber es fehlt uns überall die Schiene.“

Das Video von der Klima-Diskussion

Autor:

Christian Uchann aus Eisenstadt

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