FPÖ hofft auf drei bis vier Bürgermeister

Die FPÖ-Führung blickt zuversichtlich in das Wahljahr 2017: Géza Molnár, Ilse Benkö, Johann Tschürtz und Alexander Petschnig
  • Die FPÖ-Führung blickt zuversichtlich in das Wahljahr 2017: Géza Molnár, Ilse Benkö, Johann Tschürtz und Alexander Petschnig
  • hochgeladen von Christian Uchann

GOLS (uch). Die Gemeinderatswahlen im nächsten Jahren waren ein ein zentrales Thema bei der FPÖ-Präsidiums- und Vorstandsklausur in Gols. Landesparteisekretär Christian Ries wurde als Wahlkampfleiter vorgeschlagen.

Ziel: 160 Mandate

Als „großes Ziel“ für die Kommunalwahl nannte Parteiobmann Johann Tschürtz 160 Mandate, was etwa einer Verdoppelung entsprechen würde. In drei bis vier Gemeinden rechnet Tschürtz „mit guten Chancen auf einen Bürgermeister“, ohne jedoch Ortsnamen zu nennen.

196 neue Mitglieder

Optimistisch stimmt den Parteichef die 196 Mitglieder, die neu aufgenommen wurden. „So etwas hat es noch nie gegeben“, so Tschürtz. Man wolle darauf achten, dass man überall, wo die FPÖ antrete, eine Ortsgruppe und Kandidaten habe, „wo wir ganz sicher sind, dass sie auch in der Ortschaft beliebt sind. Wir wollen Qualität, Ehrlichkeit und Anständigkeit und wir wollen nicht irgendwelche Deals“, stellt Tschütz klar.

Gemeinderechtspaket

Ein weiterer Schwerpunkt der Klausur: das derzeit in Verhandlungsstadium befindliche Gemeinderechtspaket. „Die FPÖ will die Kontroll- und Minderheitsrechte in den Gemeinderäten stärken“, sagt Klubobmann Géza Molnár.
Außerdem will die FPÖ einen Verfassungsjuristen damit beauftragen, zu prüfen, ob eine Abschaffung der Briefwahl bei Gemeinderatswahlen möglich sei.

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