Burgenländische Beteiligungs- und Liegenschaftsverwaltung (Belig)
Gerald Goger ist neuer Chef der Landesimmobilien

Der 48-jährige Gerald Goger tritt ab 4. November seine Funktion als Belig-Geschäftsführer an.
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  • Der 48-jährige Gerald Goger tritt ab 4. November seine Funktion als Belig-Geschäftsführer an.
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Der aus Markt Allhau stammende Gerald Goger ist neuer Geschäftsführer der Burgenländischen Beteiligungs- und Liegenschaftsverwaltung (Belig).

BURGENLAND. Gerald Goger war aus einem Ausschreibungsverfahren aus 45 Bewerbern als Bester hervorgegangen. Der 48-jährige Südburgenländer wurde für fünf Jahre bestellt. Er folgt Heinz Fellner nach, der in den letzten 15 Jahren die Belig geleitet hat.

TU-Professor und Sachverständiger

Goger ist Universitätsprofessor für Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik an der Technischen Universität Wien. Von 2003 bis 2016 war er als leitender Angestellter bei der Firma Swietelsky tätig. Zudem ist Goger gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für die Fachgebiete „Kalkulation, Vergabe- und Verdingungswesen, Bauabwicklung und Bauabrechnung“ sowie „Tunnel- und Stollenbau“.

Infrastrukturlandesrat Heinricht Dorner (li.) und Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker (re.) präsentierten den neuen Belig-Geschäftsführer Gerald Goger.
  • Infrastrukturlandesrat Heinricht Dorner (li.) und Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker (re.) präsentierten den neuen Belig-Geschäftsführer Gerald Goger.
  • Foto: LMS
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Fokus auf „interne Ressourcen“

„Gerald Goger bringt aufgrund seiner Erfahrung hervorragende Voraussetzungen für die Leitung und die notwendige Weiterentwicklung der Belig mit“, meinte Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, der auch auf die Neuausrichtung hinwies: „Künftig soll vieles mit internen Ressourcen erledigt werden.“

Auf Betriebskosten achten

Das war auch für Goger ein entscheidendes Kriterium, sich für diesen Posten zu bewerben – nämlich, „mit dem externen Beraterunwesen Schluss zu machen, und auf Insourcing zu setzen.“
Er will künftig den Fokus auch mehr auf den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten richten. „Man darf nicht nur die Planungs- und Baukosten im Auge haben, zumal die Betriebskosten immerhin rund 80 Prozent der Gesamtkosten eines Projekts ausmachen. Diese sind bisher jedoch vernachlässigt worden“, so Goger, der auch weiterhin in reduziertem Ausmaß wissenschaftlich an der TU Wien tätig sein wird.

„Kapazunder“

Viel Lob für den neuen Belig-Chef gab es von Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker, der Goger als „Kapazunder“  bezeichnete. Eine der großen Herausforderungen in Gogers neuen Job wird der Neubau des Krankenhauses Oberwart sein. Von diesem Mega-Projekt will er sich demnächst persönlich ein Bild machen.

Der 48-jährige Gerald Goger tritt ab 4. November seine Funktion als Belig-Geschäftsführer an.
Infrastrukturlandesrat Heinricht Dorner (li.) und Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker (re.) präsentierten den neuen Belig-Geschäftsführer Gerald Goger.

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