Kommentar zum FPÖ-Landesparteitag
Geschlossenheit schaut anders aus

Bereits vor dem FPÖ-Landesparteitag wurde mehrmals auf die rund 100.000 Stimmen hingewiesen, die Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl im Burgenland erhielt. Damit – und natürlich mit Hofers Bekanntheit – argumentierten Tschürtz und Petschnig für dessen Kandidatur bei der Wahl zum Landesparteiobmann.
Eigentlich ein ungleiches Match gegen den bislang unauffälligen ehemaligen Landtagsabgeordneten Manfred Haidinger. Dieser kam bei der Landtagswahl auf 75 Vorzugsstimmen auf der Landesliste. Das warf ihm Hofer beim Landesparteitag auch als seine große Schwäche vor: „Du kannst nicht begeistern“, so Hofer.
Das Wahlergebnis war für den haushohen Favoriten jedoch ernüchternd. Lediglich 75,8 Prozent votierten für Hofer. Für den krassen Außenseiter Haidinger stimmte immerhin ein Viertel der Delegierten.
Noch dramatischer waren die Ergebnisse für die Kandidaten zur Wahl des Landesparteiobmann-Stellvertreters. Immerhin traten Kapazunder wie der ehemalige Klubchef Géza Molnar, der Nationalratsabgeordnete Christian Ries und der Ex-Landesrat Alexander Petschnig an. Sie mussten sich mit Stimmenanteilen von 45 bis 61 Prozent zufriedengeben.
Der neue Landesparteichef hat also noch viel zu tun, um die offensichtlichen Risse in der Partei wieder zu kitten und für Geschlossenheit zu sorgen. Ob ihm das angesichts seiner vielen Jobs – Bundesparteiobmann, Nationalratspräsident und nun auch Landesparteichef – gelingt, ist zu bezweifeln.

Autor:

Christian Uchann aus Eisenstadt

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