Kommentar
Immobiliendeal mit offenen Fragen

Wenn man mit Immobiliengeschäften nichts zu tun hat – wie wahrscheinlich der Großteil der Bevölkerung – sind die Vorgänge rund um die Aberkennung der Gemeinnützigkeit von zwei Wohnbaugesellschaften kaum nachvollziehbar.
17 Millionen Euro erhielt das Land Burgenland als Ausgleichszahlung für den Entzug der Gemeinnützigkeit von zwei Gesellschaften. Der Grüne David Ellensohn und kürzlich ein im Auftrag des Landes tätiger Rechtsanwalt kommen zum Schluss, dass es sich bei diesem Betrag um ein echtes Schnäppchen handelt.
Ellensohn machte darauf aufmerksam, und das kann jeder nachvollziehen, dass 17 Millionen Euro für 1.000 betroffene Genossenschaftswohnungen 17.000 Euro für eine Wohnung bedeuten. Der Grüne kommt zum richtigen Schluss: „Das sehe ich mit freiem Auge, dass etwas nicht passt.“
Die offenen Fragen: Wurden die Experten, die das Gutachten für das Land erstellten, getäuscht? Warum bedarf es der Recherchen eines Wiener Grünen, damit man im Burgenland überhaupt auf diesen Immobiliendeal aufmerksam gemacht wird?
Und wahrscheinlich die politisch wichtigste Frage: Warum ist es möglich, dass solche Millionengeschäfte ohne Debatte im Landtag über die Bühne gehen?

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