KOMMENTAR: Zwei Wahlen – vielleicht ein Vorteil für alle Parteien

Der Wahlkampf ruft. Im Burgenland besonders laut, finden doch gleich zwei Wahlen statt. Die große Herausforderung für Burgenlands Wahlkämpfer wird sein, die richtigen Schwerpunkte zu setzen: Sind es die kommunalen Projekte, mit denen ich um die Wählergunst buhle, sind es die Spitzenkandidaten in den Gemeinden, die ich in den Vordergrund rücke, oder muss ich vor allem für Kern, Kurz, Strache & Co. rennen?
Die fast gleichzeitig stattfindenden Wahlen haben aber auch gewisse Vorteile. So lassen sich Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und der dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer als wahrscheinliche Listenerste von SPÖ und FPÖ auch ganz gut für den Gemeinderatswahlkampf einsetzen. Detail am Rande: Dieses „Gigantenduell“ könnte auch im nächsten Landtagswahlkampf möglich sein.
Für die burgenländische ÖVP bringt die derzeitige Kurz-Euphorie sicher keine Nachteile für die Gemeinderatswahl. Vielmehr dient der neue Hoffnungsträger der Partei sicher als Motivationsschub für die Funktionäre in den Kommunen.
Auch die Grünen könnten durch die Bundeswahl profitieren. Allein die vermehrte Präsenz in Medien und im öffentlichen Raum kann die eine oder andere Stimme in den Gemeinden bringen.
Und für alle jene unentschlossenen Gemeindebürger, die sowohl mit den neuen Gesichtern in der Bundespolitik als auch deren Parteikollegen auf kommunaler Ebene wenig anfangen können, bleibt noch immer das Bündnis Liste Burgenland als wählbare Alternative.

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