KOMMENTAR
Sagartz kann es schaffen

Christian Sagartz, der Spitzenkandidat der ÖVP Burgenland für die EU-Wahl, ist auf der parteiinternen Liste auf Platz sieben gereiht. Grundsätzlich schon ein Erfolg, ist es doch der beste Listenplatz in der Geschichte der ÖVP Burgenland.
Laut aktuellen Umfragen würde die ÖVP auf sechs Mandate kommen. Deshalb muss sich Sagartz glücklich schätzen, dass sich die Partei entschieden hat, dass allein die Zahl der Vorzugsstimmen über den Einzug ins EU-Parlament entscheidet.
Die Voraussetzungen sind nicht so schlecht. So hat der burgenländische JVP-Chef Patrik Fazekas vor fünf Jahren bei der EU-Wahl das viertbeste Vorzugsstimmenergebnis innerhalb der ÖVP erreicht. Sein Pech: Damals war dies noch kein Kriterium für die Vergabe der Parlamentssitze.
Sagartz, der ebenfalls seine politischen Wurzeln in der Jugendorganisation hat, ist mittlerweile ein „gestandener“ Landespolitiker und setzt nun auf die Unterstützung der älteren Generation und der Gemeindepolitiker. Nachdem im Burgenland die innerparteilichen Mobilisierungen meist besser funktionieren als in den anderen Bundesländern, ist Sagartz nicht chancenlos.
Ein Sieger steht jedenfalls jetzt bereits fest, und das ist die Partei. Der Vorzugsstimmen-Wahlkampf garantiert die maximale Mobilisierung der Kernwähler.

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