Burgenland im Jahr 2030
SPÖ sieht das Land auf möglichen Pflegenotstand vorbereitet

Sehen das Burgenland auf einen möglichen Pflegenotstand vorbereitet: SPÖ-Arbeitsmarktsprecher Robert Hergovich und Soziallandesrat Christian Illedits
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  • Foto: SPÖ Burgenland
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

Im Burgenland werde der "Zukunftsplan Pflege" langfristig allen Menschen leistbare und qualitätsvolle Angebote bieten, sagt die SPÖ

BURGENLAND. 37.000 Burgenländer werden im Jahr 2030 75 Jahre oder noch älter sein, prophezeiten Soziallandesrat Christian Illedits und SPÖ-Arbeitsmarktsprecher Robert Hergovich bei einer Pressekonferenz am Freitag in Eisenstadt. Jene Menschen, die dem Arbeitsmarkt dann fehlen werden, würden dann zum Teil selbst eine Pflege benötigen. „Das Burgenland wird dann vorbereitet sein.“ Denn der 21 Maßnahmen umfassende burgenländische "Zukunftsplan Pflege" mit dem Untertitel „Bedarfs- und Entwicklungsplan 2018-2030“ werde dann final umgesetzt sein.

700 neue Plätze bis 2030

Als einen "wichtigen Impuls für die Wirtschaft" bezeichnet Hergovich unter anderem die Entstehung von 700 neuen Pflegeplätzen im Burgenland bis 2030. "Dadurch entstehen langfristig bis zu 160 neue Arbeitsplätze. Die ersten Spatenstiche erfolgen noch heuer, 200 bis 300 Menschen werden mit den Bauarbeiten von Nord bis Süd über eine Bauzeit von ca. 18 Monaten beschäftigt sein. Vom rund 30 Millionen Euro umfassenden Investitionsvolumen profitiert die gesamte Branche".

Anstellungsmodell: 40 Plätze befüllt

Auch pflegenden Angehörigen biete das neue Anstellungsmodell des Landes "eine echte Perspektive". Seit 1. Oktober hätten schon rund 300 Menschen ihr Interesse bekundet, "die ersten 40 Plätze für die hierzu verpflichtende Grundausbildung sind schon befüllt", erzählt Hergovich.
Weitere Maßnahmen wie etwa der 1.700 Euro Mindestlohn würden dafür Sorge tragen, "dass das Burgenland vom in Österreich drohenden Pflegenotstand verschont bleibt“, sagt Illedits.  

Hergovich von ÖVP-Kritik irritiert

Die immer wieder seitens der ÖVP Burgenland aufkeimende Kritik am roten "Zukunftsplan Pflege" sowie am angekündigten aber noch nicht präsentierten Masterplan Gesundheit irritiere Hergovich: „In diesem sensiblen Bereich politisches Kleingeld zu wechseln ist verantwortungslos! Der Arbeitsmarkt steht, was Pflege und Betreuung betrifft, vor einer grundlegenden Neuerung. Wir müssen handeln – und zwar zum Wohle der Betroffenen.“

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