Landtagswahl Burgenland 2020
SPÖ will zuerst arbeiten, dann um Wähler kämpfen

SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Dax will zuerst arbeiten und dann um rote Wähler kämpfen.
  • SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Dax will zuerst arbeiten und dann um rote Wähler kämpfen.
  • Foto: SPÖ Burgenland
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

"Intensiv-Wahlkampf" für die Landtagswahl 2020 startet am 3. Jänner – bis dahin will die SPÖ "arbeiten" und am 16. November ihren Landesparteitag abhalten – Roland Fürst meldet sich zur Causa "Max Lercher" zu Wort

BURGENLAND. 48 Stunden nach dem ÖVP-Landesparteitag in Parndorf hat die SPÖ ihre Marschroute für die Landtagswahl am 26. Jänner 2020 bekannt gegeben. Der rote "Intensiv-Wahlkampf" soll am 3. Jänner 2020 in der Messehalle in Oberwart so richtig ins Rollen kommen. "Bis zum Wahlkampfstart wird von unserer Seite aus gearbeitet. Dazu laden wir auch alle anderen Parteien ein", sagte Landesgeschäftsführer Christian Dax am Montag.

Landesparteitag am 16. November

Zuvor wird die SPÖ Burgenland am 16. November – und damit knapp einen Monat später als die ÖVP – ihren Landesparteitag im Lisztzentrum in Raiding abhalten. Ab da an starte dann auch der themen- und nicht personenbezogene Vorwahlkampf. "Dabei geht es um unsere Themen Mindestlohn, Pflege, Bio und Sicherheit für alle Generationen. Die Burgenländerinnen und Burgenländer können sich darauf verlassen, dass wir nicht nur die richtigen und wichtigen Themen ankündigen, sondern auch umsetzen", sagt Dax.

76 Kandidaten für die Wahl

Beim Landesparteitag werden dann auch die 76 Kandidaten für die Landtagswahl beschlossen. "Wir halten das Prinzip 'Gleich viele Männer wie Frauen' nicht nur ein, sondern haben auf der Landesliste sogar mehr Frauen als Männer", freut sich Dax. Neben Bundes- und Landespolitikern werden insgesamt 600 Menschen, davon 336 Delegierte, beim Landesparteitag erwartet.

"Intrige gegen Max Lercher"

Am Wochenende meldete sich die SPÖ Burgenland in Person von Roland Fürst auch zur Causa "Max Lercher" zu Wort und stellte sich hinter den künftigen Nationalratsabgeordneten, der einem Bericht der Tageszeitung "Österreich" zufolge 20.000 Euro für SPÖ-Beratungen kassiert haben soll. Lercher dürfte Fürst zufolge "Opfer einer gezielten Falschmeldung" geworden sein. "Ich habe lange mit Max Lercher telefoniert und er hat mir glaubhaft vermittelt, dass die kolportierten Informationen nicht stimmen", erklärt Fürst. Nachsatz: "Max hat unsere volle Solidarität." Nach aktuellem Stand der Informationen müsse man von einer gezielten Intrige gegen Max Lercher ausgehen.

Aufklärung und Konsequenzen gefordert

"Sollte diese Aktion wirklich aus der Partei gestartet worden sein, was ich mir ehrlicherweise nicht wünsche, muss es eine Aufklärung und Konsequenzen geben. Vorausgesetzt, dass es so ist, müssen die Verantwortlichen gefunden und im hohen Bogen aus der Partei geschmissen werden", stellt Fürst klar. Lercher selbst hat am Montagnachmittag auf Facebook eine Klage gegen die Tageszeitung "Österreich" angekündigt.

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen