ÖVP-Chef Steiner fordert Neuwahlen im Burgenland
„Tschürtz war immer Teil der ‚Ibiza-FPÖ‘“

Burgenlands ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner fordert Neuwahlen im Burgenland und den Rücktritt von FPÖ-Chef Johann Tschürtz.

BURGENLAND. „Sebastian Kurz hat zu Recht die Reißleine gezogen und Neuwahlen im Bund angekündigt. Mit dieser Ibiza-FPÖ ist keine Politik zu machen“, so ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner in einer Presseaussendung.

„Nicht zur Tagesordnung übergehen“

Er fordert nun auch Konsequenzen im Burgenland. „Tschürtz war immer Teil der ,Ibiza-FPÖ‘ und offensichtlich bei dem brisanten Ibiza-Urlaub mit. Da kann man auch im Burgenland nicht zur Tagesordnung übergehen“, meint Steiner, der den Rücktritt von Tschürtz und auch im Burgenland Neuwahlen fordert.

Spitzenkandidat Steiner

Diese vorgezogene Landtagswahl soll am gleichen Tag wie die Nationalratswahl stattfinden, „damit die Bürger nicht mehrmals mit unterschiedlichen Wahlen belästigt werden“, so Steiner, der nach einer Sitzung des Landesparteivorstandes zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl bestellt wurde.

Misstrauensantrag gegen Tschürtz

Gleichzeitig hat der Landesparteivorstand beschlossen, einen Misstrauensantrag gegen Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz zu stellen.

Kritik an Doskozil

Kritik übt der ÖVP-Chef an LH Hans Peter Doskozil, dem er vorwirft, „die FPÖ mehr oder weniger mit Glacéhandschuhen angefasst zu haben.“ Er begründet das Zaudern des Landeshauptmannes damit, „dass er diese rot-blaue Option auch für nach der Landtagswahl offen halten möchte.“
Für die ÖVP scheide die FPÖ als Koalitionspartner im Burgenland aus, meint Steiner. „Aber sie scheide nicht für die SPÖ aus“, ist sich der ÖVP-Chef sicher.

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