Was die neue Bundesregierung für die Pflege vorhat

Die Pflege nimmt im Programm der neuen Bundesregierung prominenten Platz ein.
  • Die Pflege nimmt im Programm der neuen Bundesregierung prominenten Platz ein.
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  • hochgeladen von Martin Wurglits

Die neue Bundesregierung bekennt sich in ihrem Regierungsprogramm zur Steuerfinanzierung von Pflege und Betreuung. Bis zum Ende der Legislaturperiode will sie ein dauerhaftes Finanzierungsmodell entwickeln. Auch die Vereinheitlichung der in den Bundesländern unterschiedlichen Pflegeleistungen ist ein Thema.

Geplant ist außerdem die Erhöhung des Pflegegeldes ab der Pflegestufe 4.

Für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen sollen Anlaufstellen eingerichtet werden, wo man sich über Förderungen und Unterstützung informieren kann. Für pflegende Angehörige soll das Hilfsangebot ausgebaut werden.

In der Fachärzteausbildung plant die Regierung ein eigenes Sonderfach für Palliativpflege. Außerdem bekennt sie sich zu einer Reform der 24-Stunden-Betreuung, um die Pflegeheime zu entlasten. Die Kapazitäten für Hospiz- und Palliativpflege sollen ausgebaut und in eine "nachhaltige und effektive Finanzierung ab dem Jahr 2022" übergeführt werden.

Wie die durch die Abschaffung des Pflegeregresses entstandenen Einnahmenausfälle kompensiert werden, ist kaut Regierungsprogramm noch nicht geklärt.

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