„Burgenland wird von der Steuerreform profitieren“

Wirtschaftsexperte Stefan Bruckbauer erläutert die wirtschaftliche Entwicklung des Burgenlandes. LH Hans Niessl darf sich über einige positive Bewertungen freuen.
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RUST (uch). Gleich zu Beginn der zweitägigen Klubklausur des SPÖ-Landtagsklubs in Rust, bestätigte Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt der Bank Austria, die positive wirtschaftliche Entwicklung des Burgenlandes.

1,6 % Wirtschaftswachstum im Jahr 2016

„Seit dem Jahr 2000 ist die Wirtschaft in Österreich um 1,7 Prozent gewachsen, im Burgenland um zwei Prozent. Und bei der Arbeitslosenquote liegt das Burgenland heute auf Österreich-Durchschnitt, vor zehn Jahren war man davon noch weit weg“, so Bruckbauer, der für 2016 ein Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent im Burgenland erwartet.

„Exportquote unterdurchschnittlich“

„Da die Exportquote im Burgenland noch unterdurchschnittlich ist, profitieren die exportstarken Bundesländer mehr von der steigenden Auslandsnachfrage“, meint der Wirtschaftsexperte.
Gleichzeitig erwartet Bruckbauer jedoch, dass die Steuerreform im Burgenland überdurchschnittlich wirken wird, „weil die burgenländische Wirtschaft stark binnenorientiert ist und Gewerbe und Konsum eine große Rolle spielen.“

„Zu stark von der Bauwirtschaft abhängig“

Der Experte ortet aber auch „Problemfelder“. So muss der Strukturwandel weiter vorangetrieben werden. „Das Burgenland braucht mehr exportorientierte Unternehmen. Außerdem ist das Burgenland zu stark von der Bauwirtschaft abhängig, die in den nächsten Jahren eher unterdurchschnittlich performen wird“, so Bruckbauer.

Exportoffensive in Polen

Um den Export anzukurbeln plant das Land eine Offensive in Polen – laut LH Hans Niessl ein „Zukunftsmarkt“ für die burgenländische Wirtschaft. „Wir werden mit führenden Vertretern der Wirtschaftskammer und mit Unternehmen einige Tage in Polen sein, um über den Handelsdelegierten und den Botschafter Kontakte zu intensivieren“, kündigt Niessl an.

Autor:

Christian Uchann aus Eisenstadt

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