Neue Karfreitags-Lösung
FPÖ mit „persönlichem Feiertag“ zufrieden

„Ich bin auch als Protestant mit dieser Regelung zufrieden“, meint FPÖ-Klubobmann Géza Molnár.
  • „Ich bin auch als Protestant mit dieser Regelung zufrieden“, meint FPÖ-Klubobmann Géza Molnár.
  • Foto: FPÖ
  • hochgeladen von Christian Uchann

Während sich die FPÖ Burgenland über die neue Karfreitags-Lösung erfreut zeigt, kommt von SPÖ und Arbeiterkammer scharfe Kritik.

EISENSTADT. Der Karfreitag wird als Feiertag gestrichen. Dafür können Arbeitnehmer künftig im Rahmen ihres Urlaubsanspruchs einen „persönlichen Feiertag“ nehmen, den sie mindestens drei Monate vorher anmelden müssen. Auf diese Lösung hat sich die türkis-blaue Bundesregierung nun geeinigt.

„Beste denkbare Lösung“

Für Burgenlands FPÖ-Klubobmann Géza Molnár die „beste denkbare“ Lösung. „Die nunmehr getroffene Einigung sollte auch gewährleisten, dass die Arbeiterkammer keine weiteren, etwa muslimischen, Feiertage einklagen kann. Auch als Protestant bin ich zufrieden“, so Molnár.

SPÖ: „Es verlieren alle“

„Die Bundesregierung verkauft Gläubige wie Arbeitnehmer für dumm“, meint hingegen SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Dax. „Anstelle eines gesetzlichen Feiertages für alle, nimmt man den evangelischen Christen ihren höchsten Feiertag weg. Bei dieser Lösung verlieren alle“, so Dax.

AK: „Weitere Verschlechterung für Arbeitnehmer“

Für AK-Präsident Gerhard Michalitsch ist diese Lösung „ein weiterer Kniefall vor den Handelskonzernen, die sich gegen die ursprünglich geplante Lösung ausgesprochen haben. Damit ist ein weiteres Mal eine Verschlechterung für Arbeitnehmer beschlossene Sache“, so Michalitsch.

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