Nachhaltigkeitsministerium macht 42 Millionen Euro für Sanierungsscheck 2018 locker

Neben der Fassadendämmung wird auch der Tausch von fossilen Heizungen, Fenstern und Außentüren gefördert.
  • Neben der Fassadendämmung wird auch der Tausch von fossilen Heizungen, Fenstern und Außentüren gefördert.
  • Foto: Klimafonds/Ringhofer
  • hochgeladen von Linda Osusky

ÖSTERREICH. Ab 18. Juni können Privatpersonen eine Förderung für die thermische Sanierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung beantragen. Das Nachhaltigkeitsministerium macht für Private und Betriebe insgesamt 42,6 Millionen Euro locker. Zusätzlich gibt es noch einen "Raus aus Öl"-Bonus für den Ersatz der Ölheizung oder eines anderen fossilen Heizsystems.

Maximal 3.000 Euro

Gefördert werden Sanierungen von Gebäuden, die älter als 20 Jahre alt sind. Die Förderung beträgt maximal 3.000 Euro pro Wohneinheit. Unterstützung erhält man, wenn die Sanierung den klimaaktiv-Standard erfüllt und ein bestimmter Heizwärmebedarf (HWB) nicht überschritten wird. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist der HWB um mindestens 20 Prozent zu reduzieren.

Gefördert werden Dämmung und Fenstertausch

Maßnahmen, die gefördert werden, umfassen im Privatbereich die Dämmung von Außenwänden, des Daches, der obersten und untersten Geschossdecke oder des Kellerbodens, die Sanierung oder den Austausch von Fenstern und Außentüren.

Der "Raus aus Öl"-Bonus

Außerdem wird die Umstellung von fossilen Heizungssystemen wie Kohle, Öl, Gas, Koks und Allesbrenner auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Fern-, Nahwärme oder thermische Solaranlage belohnt. Dafür stellt das Ministerium zusätzlich 1.000 Euro für Privatpersonen zur Verfügung. Wer Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, erhält darüber hinaus einen Zuschlag von maximal 1.000 Euro.

Gilt ab 1.1.2018

Anträge können auch für bereits ab dem 1.1.2018 begonnene Sanierungsmaßnahmen gestellt werden – so lange Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis zum 28.2.2019. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Bundessanierungsscheck mit etwaigen Landesförderungen zu kombinieren. Formulare für den Antrag sind in Bankfilialen und bei der Bausparkasse, der Raiffeisen Bausparkasse sowie der Wüstenrot Bausparkasse erhältlich und stehen unter www.sanierungsscheck18.at zum Download bereit. 

Lesen Sie auch:
* Sanierungsscheck 2018 für thermische Sanierung kommt*

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