Angebotsknappheit
Preise für Einfamilienhäuser steigen weiter

Das Angebot für Einfamilienhäuser ist in Österreich noch immer rückläufig.
3Bilder
  • Das Angebot für Einfamilienhäuser ist in Österreich noch immer rückläufig.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

In Österreich ist der Traum vom Eigenheim ungebrochen, gleichzeitig ist das Angebot aber rückläufig. Angebotsknappheit, Inflation und der Drang aufs Land sind Ursachen für einen spürbaren Preisanstieg. 

ÖSTERREICH. Wie schon im ersten Halbjahr 2019 und 2020 ist das Angebot an Einfamilienhäuser  auch im Jahr 2021 hierzulande spürbar rückläufig. „Die Nachfrage hat sich pandemiebedingt nochmals verstärkt, gleichzeitig ist das Angebot im Jahresvergleich weiter deutlich zurückgegangen", erklärt Remax-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer. Diese Kombination und das historisch niedrige Zinsniveau habe in weiten Teilen des Landes zu spürbaren Preissteigerungen geführt.  

Einfamilienhäuser am billigsten im Burgenland

Im Bundesländervergleich überholt Tirol die Bundeshauptstadt Wien bei den Preisen, Vorarlberg liegt Salzburg. Am billigsten sind Einfamilienhäuser derzeit im Burgenland und in der Steiermark. Fünf Häuser im Burgenland kosten so viel wie eines in Tirol. Der Bezirk Kitzbühel ist doppelt so teuer wie Innsbruck-Stadt und 2,1x so teuer wie Salzburg-Stadt. 

Weiterhin unverändert bleibt das Einfamilienhäuser-Preisranking der Landeshauptstädte: Innsbruck liegt hier vor Salzburg, Wien, Bregenz, Linz, Graz, Klagenfurt, St. Pölten und Eisenstadt.

Am wertvollsten sind Einfamilienhäuser den Verkaufspreisen zufolge in den Bezirken rund um Wien, also in Mödling, Tulln, Baden, Korneuburg, St. Pölten-Land und Bruck/Leitha. Die günstigsten Einfamilienhäuser laut RE/MAX-ImmoSpiegel sind, wie auch in den vergangenen Jahren, im Waldviertel zu finden, nämlich in Zwettl, Gmünd und Waidhofen/Thaya. 

Mit 253.659 Euro je Einfamilienhaus in Niederösterreich liegt der typische Preis um -17,4 Prozent unter dem Bundeswert, aber gleichzeitig um +13,6 Prozent über dem Vorjahr – die vierthöchste Steigerung unter den Bundesländern. 

Leichte Entspannung erwartet

Der typischer Preis für ein Einfamilienhaus in Österreich ist um 13,5 Prozent gestiegen und liege derzeit bei 307.085 Euro. Günstigere Angebote seien demnächst nicht zu erwarten, erklärt Reikersdorfer, da die Nachfrage ungebrochen hoch sei. Im besten Fall steigen die Preise 2022 nicht mehr zweistellig, erwartet der Experte. „Für das kommende Jahr erwarten wir eine leichte Entspannung am Einfamilienhausmarkt, sowohl beim Angebot als auch beim Preis“, sagt Reikersdorfer abschließend.

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen