30. April. - 3. Mai
Das Österreich-Wetter zum Wochenende

Mischwald am Zammer Berg. Hinweisfoto zum Beitrag  Der Klimawandel bringt den Wald in Lebensgefahr
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Mit meinbezirk in das Wochenende! Ob Regenschirm, Schneeketten, Nebelhorn, Flip-Flops oder Sonnenbrille eingepackt werden müssen, kann ab sofort in unserem Wetter zum Wochenende nachgelesen werden.

ÖSTERREICH. Die seit Wochen andauernde und für die Landwirtschaft zunehmend kritische Trockenheit im Land wird in den letzten Apriltagen bzw. zum Monatswechsel zumindest gelindert. Über ganz Österreich gemittelt beträgt das Defizit gegenüber einem durchschnittlichen April bis zum heutigen Tage rund 75 Prozent. „In Bregenz beispielsweise sind seit Monatsbeginn erst 4 Liter pro Quadratmeter gefallen, normal wären hier bis dato aber 94 l/m²“, bilanziert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. “Aber auch in Dellach im Drautal, Waizenkirchen und Tamsweg war der heurige April in Puncto Niederschlag mit bislang nicht einmal 5 l/m² nahezu ein Totalausfall.“ Bezieht man den etwas feuchteren März 2020 noch mit in die Betrachtung ein, ergibt sich für die ersten beiden Monate des meteorologischen Frühlings ein ähnlich trockenes Bild: Landesweit fehlt dann nämlich noch immer die Hälfte des üblichen Niederschlags, besonders in Oberösterreich sogar rund zwei Drittel.

Am Lämmerbach bei Hintersee im Salzburgerland. Wasser wird in dieser Woche auch von ganz oben kommen.
  • Am Lämmerbach bei Hintersee im Salzburgerland. Wasser wird in dieser Woche auch von ganz oben kommen.
  • Foto: Ferdinand Reindl
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Donnerstag

Nachdem Anfang der Woche die erste Kaltfront über unser Land zog, wird die nächste im Laufe des Donnerstag und Freitags für nahezu alle Landesteile Regen bringen. Im Osten bleibt es aber weiterhin trocken. „Besonders im östlichen Flachland und somit auch im landwirtschaftlich intensiv genutzten Marchfeld wird die Trockenheit kaum gelindert, 5 l/m² sind hier schon das Höchste der Gefühle“, so der Meteorologe. „Spürbar mehr Regen kommt hingegen im gesamten Bergland und im Süden zusammen, 20 bis 30 l/m² sorgen hier für eine weitere Entspannung der Dürre. Der Wind kommt aus Südost bis West und weht schwach bis mäßig, alpennordseitig ist es leicht föhnig. Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 23 Grad, mit den höheren Werten im östlichen Flachland.

Die Natur und Flauna lechzt nach Wasser.
  • Die Natur und Flauna lechzt nach Wasser.
  • Foto: Gertrude Müller
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Freitag

Der Staatsfeiertag wird ein wechselhafter, kühler und windiger Tag der Arbeit. In der Früh zieht ein ein Regenband über die Osthälfte des Landes. In der Westhälfte startet der Tag hingegen sonnig. Nach und nach werden jedoch hier die Wolken im Tagesverlauf dichter und bis zum Abend muss zwischen Vorarlberg und Salzburg sowie auch in Osttirol neuerlich mit Regen gerechnet werden. Bei mäßigem bis lebhaftem Westwind erreichen die Temperaturen maximal 11 bis 21 Grad.

Ein Blick in den Spiegel lohnt sich nur wegen der Sicherheit.
  • Ein Blick in den Spiegel lohnt sich nur wegen der Sicherheit.
  • Foto: Willi Hanke
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Samstag

Auch der Samstag zeigt sich von seiner wechselhaften Seite. Auf sonnige Abschnitte folgen wiederholt dichte Wolken. Diese bringen vor allem nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten kurze Regenschauer. Im Süden sind auch Gewitter dabei, hier scheint aber auch zeitweise die Sonne. Nördlich der Alpen weht lebhafter, vereinzelt kräftiger Westwind. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 21 Grad.

Auch Benno ist begeistert von unserem schönen Pittental.
  • Auch Benno ist begeistert von unserem schönen Pittental.
  • Foto: Elisabeth Peinsipp
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Sonntag

Am Sonntag wird es vor allem im Süden und Südosten sehr sonnig. Im Norden und Osten kommt es zu einem Mix an an sonnigen Phasen und Wolkenfeldern. Im Berg- und Hügelland kommt es stellenweise zu Regenschauern. Der Wind bläst vor allem im Norden und Osten recht lebhaft aus West bis Nord. Frühtemperaturen 4 bis 10 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 20 Grad.

Wer hat auch aller einen Corona-Haarschnitt?
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  • Foto: Rudolf Nagelschmied
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Montag

Am Montag wechseln Wolken und Sonne, besonders im Bergland sind die Wolken oft dicht, während es im Süden bis zum Abend trocken bleibt. Von Nordwest kommende Wolken sorgen vor allem vom Bregenzerwald ostwärts bis zum Dachstein für Regen. Weiter im Osten gehen nachmittags dann einzelne Schauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1500m und 1900m Seehöhe. Lebhafter bis kräftiger Wind aus West bis Nordwest. Kühl mit maximal 10 bis 19 Grad. In 2000m Höhe um 0 Grad, im Westen bis zu 5 Grad.

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