Alzheimer: Aktiv gegen das Vergessen

Geistige Betätigung und Freunde treffen - all das kann Alzheimer vorbeugen.
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Am 21. September ist Welt-Alzheimertag.

Leider gibt es keine Methode, mit der sich Alzheimer mit hundertprozentiger Sicherheit vermeiden lässt. Wer bestimmte Faktoren klein hält, kann aber das Risiko dafür senken. Alzheimer ist eine Erkrankung des Gehirns, die langsam fortschreitet. Der Betroffene verliert nach und nach Kurzzeitgedächtnis, Orientierung, Sprache und Erinnerung.

Mehrere Ursachen vermutet

Die Auslöser sind nie auf eine alleinige Ursache zurückzuführen. Erst die Kombination aus unterschiedlichen Faktoren erhöht das Krankheitsrisiko. Zu diesen Faktoren zählen etwa starkes Übergewicht, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes), geistige Unterforderung und wenig Kontakt mit der Umwelt.

Risikofaktor Übergewicht

Vermutet wird, dass durch das übermäßige Fettgewebe Hormone ausgesendet werden, die das Gehirn negativ beeinflussen.

Risikofaktor Bluthochdruck

Ein krankhaft erhöhter Blutdruck kann zu einer Beeinträchtigung der Hirnleistung führen. Ursache dafür können Durchblutungsstörungen in den kleinen Gefäßen sein. Da kann zu frühzeitigen geistigen Abbau führen. Der Blutdruck sollte einen Wert von 140/ 85 mm Hg nicht überschreiten.

Risikofaktor Zuckerkrankheit

Diabetiker erkranken häufiger an Alzheimer als stoffwechselgesunde Menschen, da die Blutgefäße im Gehirn Schaden nehmen können.

Risikofaktor geistige Unterforderung

Kreuzworträtsel und Denkaufgaben lösen - all das hält das Hirn auf Trab. Dadurch sinkt auch das Alzheimerrisiko.

Risikofaktor zuwenig soziale Kontakte

Studien zufolge hat Einsamkeit ähnlich ungünstige Auswirkungen auf das Demenzrisiko wie Bluthochdruck und Übergewicht.

Risikofaktor Bewegungsmangel

Bewegungsmangel lässt offensichtlich nicht nur den Körper, sondern auch den Geist schneller altern.

Es ist nie zu spät das Gehirn zu trainieren

Den Gehirnzellen tun viel Bewegung und fettreduzierte, vitaminreiche Ernährung gut. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchung können das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck senken. Auch kleine Änderungen im Tagesablauf, das Spielen eines Instruments oder das Erlernen einer Sprache halten die grauen Zellen auf Trab. Um neue Kontakte zu knüpfen kann ein Kurs an der Volkshochschule helfen.

Mehr zum Thema "Alzheimer vorbeugen" lässt sich hier nachlesen...


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Autor:

Silvia Feffer-Holik aus Innere Stadt

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