Demenz: Rechtzeitig erkennen und handeln

Bei Demenzerkrankungen müssen die Angehörigen Einfühlsamkeit beweisen.
  • Bei Demenzerkrankungen müssen die Angehörigen Einfühlsamkeit beweisen.
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  • hochgeladen von Michael Leitner

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, wird die Gesellschaft im Schnitt immer älter. Experten bezeichnen Demenz in all ihren Formen daher bereits als das größte Gesundheits- bzw. Krankheitsthema des 21. Jahrhunderts. Schätzungen gehen von etwa 40 Millionen Betroffenen weltweit aus, die Zahl könnte sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln.

Auf der Suche nach Wörtern

Wenngleich jede Erkrankung etwas unterschiedlich verläuft, wird eine Demenz prinzipiell in drei Stadien unterteilt. Zunächst spricht man von der leichten Demenz. Diese beeinträchtigt zwar den Betroffenen, eine selbständige Lebensführung ist aber nach wie vor möglich. Der Erkrankte hat manchmal Probleme, Gesprächen zu folgen, weist Wortfindungsstörungen auf oder wiederholt sich oft. Zu Beginn leidet vor allem das Kurzzeitgedächtnis, während das Langzeitgedächtnis verhältnismäßig lange intakt bleibt.

Herausforderung Alltag

Später tritt die sogenannte mittlere Demenz auf, in der vermeintlich einfache Aufgaben wie Einkaufen oder Kleidungswahl zur Herausforderung werden. Dadurch wird auch eine selbstständige Lebensführung immer schwieriger. Verstärkte Ängste, Wahnvorstellungen sowie weitere Verhaltensstörungen können auftreten. Als dritte Phase wird die starke Demenz bezeichnet, bei der keine Selbständigkeit mehr möglich ist. Es kommt zunehmend zu motorischen Störungen, immense Sprachprobleme machen eine Kommunikation fast unmöglich und der Patient wird bettlägerig.

Gedankenwelt anerkennen

Heilbar sind Demenzerkrankungen nach wie vor nicht. Ziel der Behandlung ist es, dass die Krankheit nur möglichst langsam voranschreitet und die Symptome gelindert werden. In der heutigen Therapie spielt außerdem die sogenannte Validation eine große Rolle. Dabei versuchen Pfleger und Angehörige, die Gedankenwelt des Patienten anzuerkennen und zu respektieren. Wer Ihnen wo helfen kann, finden Sie auf http://www.alzheimer-selbsthilfe.at/.

Die 5 wichtigsten Fragen zur Demenz beantworten wir für Sie hier...


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