Vierter Lockdown
Mehr als 3.000 Corona-Patienten in Spitälern

In Österreich trat am Montag der vierte bundesweite Lockdown in Kraft. Gleichzeitig wurde die Zahl von 3.000 Covid-19-Krankenhauspatienten überschritten.
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In Österreich trat am Montag der vierte bundesweite Lockdown in Kraft. Gleichzeitig wurde die Zahl von 3.000 Covid-19-Krankenhauspatienten überschritten. So mussten am ersten Tag des neuen Lockdowns österreichweit bereits 3.054 Infizierte in Spitälern behandelt werden. Davon lagen 562 auf Intensivstationen.

ÖSTERREICH. Am ersten Tag des vierten harten Lockdowns meldeten die Ministerien den höchsten Montags-Wert an Corona-Neuinfektionen. Von Sonntag auf Montag wurden 13.806 neue Fälle gemeldet. Als vor einer Woche der siebentägige Lockdown für Ungeimpfte in Kraft trat, wurden noch 11.889 Neuinfektionen gemeldet. In Österreich verfügen aktuell 66 Prozent der Bevölkerung über einen gültigen Impfschutz. Das sind rund 5,9 Millionen Menschen.

Meisten neue Fälle in Oberösterreich 

Am Montag lag man mit 13.806 Fällen knapp unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage, als es täglich 14.125 Infizierte waren. Die meisten Neuinfektionen wurden am Montag erneut in Oberösterreich gemeldet. Die 3.285 Infektionen dort, machten am Montag beinahe ein Viertel aller Fallzahlen aus. Ähnlich viele Fälle meldete aber auch Niederösterreich (3.233).  In der Steiermark kamen in den letzten 24 Stunden 1.392 Neuinfektionen hinzu, in Kärnten 1.355, in Wien 1.330. Am Montag meldete Tirol 1.275 weitere Infizierte, Salzburg 1.012, Vorarlberg 654 und das Burgenland 270.

Hospitalisierungen steigen

Auch in den heimischen Spitälern war ein deutlicher Patientenanstieg zu verzeichnen. Seit Sonntag kamen 131 weitere Patienten hinzu. Insgesamt gibt es in Österreich aktuell 3.054 Corona-Patienten in den Spitälern. Innerhalb der vergangenen Woche mussten 599 Patienten neu aufgenommen werden, was einer Zuwachs von 24,4 Prozent entspricht. Noch dramatischer gestaltet sich die Lage auf den Intensivstationen. Dort kamen innerhalb einer Woche 121 Schwerkranke hinzu, was einem Plus von 27,4 Prozent entspricht. Insgesamt sind 562 Personen auf intensivmedizinische Betreuung angewiesen.

Lage in Salzburg besonders prekär

Dabei ist die Lage in Oberösterreich und Salzburg besonders prekär. In Salzburg mussten am Montag 38 Schwerkranke auf Intensivstationen behandelt werden, so viele wie nie zuvor. Am Sonntag war mit 34 Intensivpatienten der bisherige Höchstwert vom Heiligen Abend 2020 übertroffen worden. Damals lagen 32 Schwerkranke in Salzburg auf Intensivstationen.

Mehr als 12.000 Corona-Tote

Auch die Zahl der Todesfälle ist in Österreich wieder recht hoch. So starben am Sonntag 27 weitere Personen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Seit Pandemiebeginn sind österreichweit bereits 12.042 Menschen an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Pro 100.000 Einwohnern gibt es aktuell 134,8 Todesfälle.

Relativ wenige Erstimpfungen

Am Sonntag wurden in Österreich 49.595 Impfungen durchgeführt. Mit 77 Prozent entfielen die meisten davon auf Drittstiche. Nur 6.414 Menschen erhielten ihren ersten Stich. Laut den Daten des E-Impfpasses haben 6.231.633 Menschen hierzulande zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 5.896.062 Menschen und somit 66 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültiges Impfzertifikat. Die höchste Schutzrate gibt es im Burgenland mit 72,6 Prozent. In Niederösterreich haben 68,5 Prozent der Bevölkerung einen gültigen Impfschutz, in der Steiermark 66,2 Prozent. In Wien sind es 65,2 Prozent, in Tirol 64,8 Prozent, Vorarlberg 63,5 Prozent, in Kärnten 62,7 Prozent und in Salzburg 62,3 Prozent. Das Schlusslicht bildet Oberösterreich mit 61,2 Prozent.

Über 13.800 neue Corona-Fälle zum Beginn des Lockdowns
Mückstein zu Impfpflicht und Lockdown
In Österreich trat am Montag der vierte bundesweite Lockdown in Kraft. Gleichzeitig wurde die Zahl von 3.000 Covid-19-Krankenhauspatienten überschritten.
In Österreich trat um Mitternacht der vierte bundesweite Corona-Lockdown in Kraft. Allerdings werden sich dessen Auswirkungen erst in circa 10 Tagen bemerkbar machen.

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