Was die Traditionelle Europäische Medizin leistet

Viele Pflanzen haben heilsame Kräfte – man muss nur wissen, sie auch richtig einzusetzen.
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Die Schulmedizin ist in Europa breit etabliert – immer mehr Menschen sehnen sich aber auch nach alternativen, traditionellen Heilmitteln.

Diese haben nicht nur in Asien mit der Traditionellen Chinesischen Medizin eine lange Tradition. Auch in Europa gibt es viel naturheilkundliches Wissen, das über die Jahre aber zum Teil in Vergessenheit geraten ist. Die Methoden umfassen dabei Ansätze von der Pflanzenheilkunde über Massage und Klostermedizin bis hin zur Badetherapie und Meditation. „Die Traditionelle Europäische Medizin ist ein wichtiger Teil moderner Integrativmedizin“, erklärt Karl-Heinz Steinmetz, Leiter des Instituts für Traditionelle Europäische Medizin in Wien. Integrativmedizin bedeutet, dass die Schulmedizin nicht ersetzt, sondern durch altbewährte naturheilkundliche Methoden ergänzt wird.

Pflanzenkraft für Frauen

Zum Teil können traditionelle Heilverfahren anstelle von schulmedizinischen Therapien helfen. „Frauen sind nicht mehr bereit, in den Wechseljahren gleich eine Hormonersatztherapie zu beginnen und sind zurecht skeptisch, wenn man ihnen bei mittelschweren Depressionen sofort ein Antidepressivum verordnen will“, beobachtet der Gynäkologe Markus Metka in seiner Praxis. Stattdessen steigt die Nachfrage nach natürlichen Heilmitteln aus Pflanzen. Frauenmantel, Schafgarbe und Mönchspfeffer haben eine ähnliche Wirkung wie das weibliche Hormon Progesteron und können deswegen in den Wechseljahren anstatt einer Hormonersatztherapie verabreicht werden. Bei depressiven Verstimmungen haben sich Johanniskraut und Passionsblume als pflanzliche Heilmittel etabliert. „In den letzten 20 Jahren können wir all die positiven Wirkungen, die schon seit Jahrhunderten festgestellt wurden, auch wissenschaftlich beweisen“, freut sich Metka.

Mehr über Pflanzenheilkunde für Frauen erfahren Sie hier...


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